Rote Bögen und ein Adrenalinschub

Heute hatten wir Frühstück inklusive. Als wir jedoch im Frühstücksraum des Motels ankommen, ist dieser schon von asiatischen Touristen bevölkert. Diese führen einen Kampf um das Motelfrühstücksbuffet auf. Wer schon einmal in einem amerikanischen Motel gefrühstückt hat, weiß das das Frühstück, bei einem guten Frühstück kaum zum kämpfen lohnt.

In unserem Motel war das Frühstück selbst für Motel Verhältnisse eher mäsig. Der Kaffee war so dünn, dass man durch schauen konnte.

Also beschließen wir das Feld kampflos zu räumen. Auf dem Zimmer checken wir kurz wo der nächste Starbuck ist. Nach dem Auschecken führt uns das Navi direkt in eine direkt hinter unserem Motel gelegene Shoppingmall. Zum Glück für unser Konto haben wir diese gestern nicht entdeckt
DSC_0002Nun geht es noch schnell in den Wallmart und tanken, bevor wir uns auf den Weg nach Moab machen. Das Ausfahren aus Salt Lake City dauert ein wenig länger und erinnert mit 6 Fahrspuren auf jeder Seite, schon fast an Los Angeles. Es ist allerdings nicht ganz so voll und wir kommen nur einmal in einen kurzen Stau.

Die Straßen werden immer leerer je weiter wir uns von Salt Lake City entfernen. Das ist das was ich an dem Autofahren in Amerika so liebe. Man fährt auf riesig breiten fast leeren Strassen.
DSC_0006 Bei einem Aussichtspunkt machen wir dann mal halt um uns ein wenig die Beine zu vertreten. Wir befinden uns mitten in einem Kohleabbaugebiet. Ist jetzt nicht das schönste Bild, aber ein Bild
IMG_6210Ob das schwarze in den Bergen nun Kohle ist?
DSC_0017Die gleichmäßige Fahrt macht doch etwas müde und es wird Zeit für einen Kaffee. Mittlerweile hat es aussen auch 90 Grad Fahrenheit, was so in  etwa 32 Grad Celcius sind. Also geht zum Kaffee auch noch ein Eis. Wir halten an einer Tanke und decken uns mit Kaffee und Eis ein.

Ich entdecke in der Kühltheke dieses tolle m&m’s Eis
IMG_6215Schon beim ersten Bissen, bereue die Entscheidung. Versuche noch ein zwei weitere aber leckerer wird das nicht
IMG_6216Dann fällt mir das Ding leider aus dem Auto und auf den Boden. Zu allem Unglück fahre ich beim zurücksetzen auch noch darüber. Geschmacklich wäre das jetzt sicher ein Fortschritt
DSC_0018Langsam nähern wir uns dem Arches Nationalpark und der Wüste. Auf dem freien Feld bilden sich Windhosen, wie wir sie von 2012 aus dem Death Valley schon kennen
DSC_0025Die ersten roten Berge tauchen am Straßenrand auf und wir sind kurz darauf auch am Arches National Park angekommen
DSC_0029DSC_0032Wir fahren zu den ersten Aussichtspunkten und machen eine ca. 3,5km lange Wanderung.
IMG_6247Ehrlich gesagt habe ich nicht so viel von Arches erwartet. Ich hätte nicht gedacht, daß mich diese Felsenformationen so beeindrucken. Für Euch mal ein paar erste Bilder, selbstverständlich ist unser Bobbl immer mit dabei.

Eventuell wird es demnächst eine eigene Facebook-Seite für Bobbl auf Reisen geben. Lasst Euch mal überraschen
DSC_0077DSC_0056DSC_0061DSC_0095DSC_0116DSC_0126DSC_0132DSC_0151DSC_0161IMG_6262Um den Balance Rock laufen wir einmal drum herum
DSC_0163IMG_6322Bevor wir uns in Richtung unserer neuen Unterkunft aufmachen, fahren wir noch den Aussichtspunkt für den Delicate Arch an. Wie man sieht einer der wichtigsten Punkte des Parks. Auch wir wollen hier morgen hinwandern.
IMG_6347DSC_0212Selfies sind bei den ganzen Touristen wirklich total angesagt. Auch wir versuchen den Trend mal, müssen aber feststellen, daß dies nicht unser Ding ist
IMG_6348IMG_6349Nach guten vier Stunden im Park suchen wir unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage – Morris Last Resort. Irgendwie gibt es hier keine Adresse, mit Straße und Hausnummer. Die Beschreibung ist nach einem Schild für einen See und National Forrest, geht es nach einer halben Meile links.

Wir entfernen uns immer weiter von Moab und als wir schon kurz vor dem Umdrehen sind, kommt endlich das Schild für den See und es geht wirklich kurz danach links zu dem Resort. Zwischenzeitlich sind uns schon Zweifel gekommen, ob das wirklich existiert und wir haben uns schon im Auto übernachten sehen.

Die Cabin ist wirklich groß und toll ausgestattet. Leider liegen die Cabins an der Straße und die Nachbarschaft ist mit Schrottplätzen auch nicht so romantisch. Es gibt aber sogar eine Terasse und einen Grill.
IMG_6354Zum Abendessen geht es nach Moab ins Zax, wo wir es uns mit Burgern und Chicken Wings gut gehen lassen. Wie die Burger waren können wir leider nicht sagen. Nach den wirklich leckeren aber sau scharfen Wings sind sämtliche Geschmacksnerven getötet. Wir bummeln noch ein wenig durch die Läden und machen uns dann auf den Heimweg.

Mittlerweile ist es dunkel und auf einmal kommt aus dem Nichts ein Reh auf die Straße geschossen. Mit Vollbremsung, Adrenalin und einen Schlenker nach rechts überstehen sowohl wir, das Reh und das Auto das Ganze unbeschadet.

Zurück in der Cabin gibts zum Ausklang des Tages Cherry Coke zero und für Euch wird der Blog geschrieben

– Bernd –

Zuwachs an Gepäckstücken und Pfunden

Gestern habe ich mich nochmal in einem kmart mit  Shorts eingedeckt. Außerdem gab es eine wirklich  große und mit 17,99$ auch günstige Reisetasche. Somit haben wir nun wieder zwei Gepäckstücke an Bord. Leider ist dies nicht der erhoffte Zuwachs in Form meines Koffers, aber wenigstens haben wir so nun Platz zum Verstauen der Sachen
IMG_6126Frühstück gibt es heute im Restaurant des Motels. Ich entscheide mich für drei hausgemachte Pancackes. Das kingt toll ist aber wahnsinnig viel. Ich schaffe genau zwei dieser Monsterdinger
20140528_134315926_iOSHeute ist ein reiner Fahrtag von Jackson nach Salt Lake City. Einziger Zwischenstopp ist in Idaho Falls gepant. Wir fahren an schier endlosen Feldern, die meisten mit Kartoffeln, vorbei. Idaho ist bekannt für die weltbesten Kartoffeln, wie sie von sich selbst behaupten.

Dann sehen wir auf einem Feld dieses verlassene Gebäude, welches ein tolles Motiv abgibt
DSC_0016DSC_0019IMG_6133DSC_0004In Idaho Falls angekommen, machen wir ein Bild der Wasserfälle und setzen die Fahrt nach Salt Lake City fort.
DSC_0026Die nächsten drei Stunden und gut 300 Kilometer verbringen wir auf der Interstate 15. Die Anzahl der Bilder ist somit, aus Mangel an Motiven, eher gering.
Gegen drei Uhr Nachmittags kommen wir im Howard Johnson Motel in Salt Lake City an.
IMG_6156Das Motel liegt fußläufig zu dem Tempel-District und State Capitol. Der Tempel Distrikt gleicht einer Verkaufmesse. Überall laufen oder lauern die „Jünger“ der jeweiligen Kirchen und wenn man nicht aufpasst wollen sie einem helfen. Wir schauen uns die verschiedenen Gebäude mal an  und machen das ein oder andere Bild.
DSC_0057DSC_0061In das beeindruckenste Gebäude, den Mormonentempel, darf man leider nicht rein
DSC_0078Das State Capitol ist von aussen schon sehr beeindruckend und bietet einen tollen Blick auf Salt Lake City
DSC_0094DSC_0096Wieder im Hotel gehen wir noch eine Runde in den Pool, bevor es dann zum Abendessen geht. Gegenüber dem Hotel ist ein Crown Burger. Wir entscheiden uns jeder für ein Burger-Combo, bestehend aus Burger, Pommes und Getränk. Da wir großen Hunger haben, entscheiden wir uns als Vorspeise noch 4 Hähnchen Stripes zu bestellen.

Soviel wird das schon nicht sein, kostet auch nur 7,50$. Auch die seltsame Nachfrage
der Bedienung ob wir wirklich das noch zweimal wollen, schreckt uns nicht ab.

Die Bedienung versucht wohl weiter ihr Bestes und fragt uns, welches Dressing wir gerne hätten. Dressing, komisch da stand nichts von Salat. Vielleicht ist das ja Standard bei dem Burger. Die Nachfrage ob wir zu den Hähnchen Stripes noch Getränke wollen, verwundert
uns zwar, lässt uns aber nicht stutzig werden.

Wir bezahlen, bekommen unsere Abholnummer und warten. Währen wir warten studieren wir nochmal die Karte und stellen fest, daß die 4 Hähnchen Stripes ein Diner, bestehend aus 4 großen Hähnchen Nuggets, Pommes und Salat sind. Ausgestattet mit Burger, zwei Portionen Fritten, Hähnchen Nuggets, Salat und Brot machen wir uns auf den Weg an einen abgelegenen Tisch.

Nach dem wirklich üppigen Frühstück und dem, obwohl wir natürlich bei weitem nicht alles aufgegessen haben, ist es dringend notwenig, nach dem Urlaub wieder intensiv zu laufen und ein wenig auf die Ernährung zu achten ;). Ich fühle mich mindesten drei Kilo schwerer.

Cherry Coke zero (als ob das heute noch was ausmachen würde) und Blog

– Bernd –

Wenn man es am wenigsten erwartet – Westernstädtchen wie aus dem Bilderbuch

Die Cabin war okay und für eine Nacht ausreichend. Heute geht es nach Jackson. Also ist nach dem Aufstehen, Koffer packen und auschecken angesagt
IMG_6026Da wir gestern abend keine Zeit mehr hatten das Areal rund um Old Faithfull ausgiebig zu erkunden, machen wir uns heute morgen daran. Zu dieser frühen Zeit sind wir noch fast alleine unterwegs. Das ist der Vorteil wenn man im Park übernachtet
DSC_0004Der eigentliche Weg den wir laufen wollen, ist wegen Bären ausdrücklich gesperrt.
DSC_0007Wir sind zwar mit Bärenglocke und Bärenspray bewaffnet, aber das wird da nicht umsonst stehen. Während wir einen neuen Plan machen, setzt ein Laut ein. Wir denken, oh ein Kind was schreit…dann ne ein Hund der heult…dann ein zweiter…und ein dritter…da wird uns bewußt….das ist Wolfsgeheul. Von einem Rudel direkt in dem Wald in den wir gerade laufen wollten. Alex bekommt Gänsehaut am ganzen Körper – ich versuche das Geheul auf Video aufzunehmen, bin aber zu sehr beeidnruckend, daß schon alles vorbei
ist, bis die Kamera so weit ist.

Das war ein perfekter Start in den Tag und Abschluß eines absolut genialen Aufenthalts im Yellowstone National Park.

Wir laufen den ca. 8 km langen Trail ab und machen auch ein paar Bilder. Aber das Wolfsgeheul kann nun wirklich nichts mehr toppen. Für Euch trotzdem ein paar Eindrücke
DSC_0029DSC_0062DSC_0075IMG_6047DSC_0126Das die Warnung nicht ganz umsonst war, zeigen ziemlich frische Spuren
DSC_0096Ein weiteres Highlight des Parks ist der Morning Glory Pool. Kein Vergleich zu  Grand Prismatic, aber nett
IMG_6061Durch den Südausgang verlassen wir den Park. Auf der Südseite des Parks, liegt noch deutlich mehr Schnee als in den Gebieten, welche wir erforscht haben
IMG_6090DSC_0149Es geht anschließend direkt durch den Grand Teton Nationalpark in Richtung Jackson weiter
DSC_0153DSC_0154Der Grand Teton National Park besteht eigentlich nur aus einer Straße und führt zum größten Teil am Jackson Lake entlang. Wahrzeichen sind die Berge, die Grand Tetons
DSC_0160Auch sehr bekannt ist die Chapell of the Transfiguration. Sie hat ein Fenster, durch das man direkt auf die Tetons blickt. Ein tolles Motiv
DSC_0210IMG_6118Als wir aus dem Park ausfahren, grast am Rande ein Moose. Klasse das haben wir bisher auch nicht gehabt
DSC_0213Aus Gründen, auf die ich nun nicht mehr näher eingehen will, ist meine Ausstattung an Wäsche und Klamotten sehr eingeschränkt, so daß wir dringend mal waschen müssen.

Wir checken in der Virginian Lodge in Jackson ein und bringen unseren Vorrat an sauberen Sachen wieder auf Vordermann
IMG_6124IMG_6125Währen die Wäsche in der Maschine und Trockner ist, vertreiben wir uns die Zeit im beheizten Außenpool und Hot Tube

Abends gehen wir in der Innenstadt von Jackson essen. Erstaunlicherweise ist hier am meisten Westernstadt unser gesamten Reise. Holzbürgersteige und auch die Häuser sind auf alt gemacht, oder sind stellenweise sicher auch noch alt
20140528_022841658_iOS20140528_022652909_iOS20140528_022647411_iOSWir fahren dann wieder zurück in unser Motel. Cherry Coke zero und Blog

– Bernd –

Umwerfende Farbenspiele ganz ohne LSD

Heute heißt es Abschied nehmen von Silver-Gate, aber noch nicht Abschied aus dem Yellowstone. Wir ziehen heute für eine Nacht, in eine Cabin in dem Old Faithfull Gebiet um.

IMG_5796Auf dem Weg halten wir noch einmal beim Slough River, wo wir gestern die Bärenerfahrung hatten an.

DSC_0001Einen Bären sehen wir dieses mal nicht. Dafür grasen ein paar Elche auf den Wiesen

DSC_0002Zwei der Gesellen werden vor geschickt um zu erkunden, wer sie denn da beobachtet.

DSC_0010Sie bleiben kurz stehen, halten uns wohl für ungefährlich und entfernen sich wieder. Wir tun es ihnen gleich und machen uns auf den Weg. Schließlich gilt es heute noch einiges zu entdecken. Wir fahren den Feldweg zur Hauptstraße vor, als Alex meint, halt schnell an…schau mal da.
Ich schaue aus dem Beifahrerfenster und sehe wie ein Coyote, oder Wolf, das ist schwer zu sagen, mit einem Murmeltier im Maul sich durch die Büsche entfernt. Leider ist die Kamera nicht schnell genug griff- und einsatzbereit, so daß wir dieses Erlebnis nicht mit euch teilen können.
Auf einmal ist an der Straße ein Auflauf der jeden bisherigen Auflauf wegen Bären noch übertrifft. Da müssen wir natürlich gleich nachsehen was da los ist. Wir laufen zu den Menschen die auf einer Anhöhe stehen und den Berg hinauf starren. Mit bloßem Auge und
auch mit dem Zoom der Kamera ist nichts zu entdecken.
Ein Mann fragt uns ob wir durch sein Scope schauen wollen. Es ist ein Schwarzbär da oben beim Fressen. Das ist jetzt ein Witz denke ich.So ein Aufriss wegen einem Schwarzbären? Ich will nicht unhöflich sein und sage ihm ja klar doch gerne. Ich schaue durch uns sehe, wie ein Schwarzbär auf einem Büffel, Elch, Hirsch oder ähnlichem steht und Stücke raus frisst. Da meint der Mann zu Alex, bis vor kurzem war da auch noch ein Wolf dabei. Aha daher der Auflauf, schade das haben wir dann wohl verpasst.
Wir machen einen Kaffee Stopp bei den Mammoth Hot Springs und treffen nochmal auf ein paar Elche, welche es sich in der Anlage gemütlich gemacht haben
DSC_0015Was fehlt uns auf unsere Bärenliste noch? Genau Bärnjunge…also hier bitte schön. Sind die nicht zu süss? Wer findet die beiden im Baum?
DSC_0022Wir beobachten die beiden ein wenig, als sie auf einmal anfangen vom Baum zu klettern.
DSC_0027DSC_0031DSC_0048DSC_0052DSC_0055DSC_0060DSC_0062DSC_0066DSC_0068Im Schutz der Bäume sitzt die Mutter und nimmt die beiden in Emfpang
DSC_0058Auf dem Weg zu Old Faithfull halten wir bei den verschiedenen Geysiren und Pools und laufen die Trails da ab. Selbstverständlich nicht, ohne das ein oder andere Bild zu machen
IMG_5803DSC_0100IMG_5815DSC_0108DSC_0179DSC_0332IMG_5845Dann geht es zu dem Pool des Yellowstone schlechthin – dem Grand Prismatic. Wenn man den Trail dort abläuft, sieht man leider nicht so viel. Mann erkennt zwar dass der Nebel farbig ist, aber mehr auch nicht wirklich.
DSC_0446Fandet Ihr das gut? Dann wartet mal ab. Wirklich beeindruckend oder besser unbeschreiblich ist der Blick von oben. Ich bin ehrlich gesagt noch immer total mitgerissen von dem Anblick. Das war eines der beeindruckensten Dinge am Park. Ich kann gar nicht erklären wieso, aber ich bin total gefangen. Vielleicht liegt es auch daran, daß man nach einer Wanderung von 2 km nochmal ca. 200 Meter den Berg hoch klettern muss, bevor man das zu sehen bekommt
DSC_0475DSC_0491IMG_5913IMG_5910DSC_0496Nach dem ist jeder Geysir jeder Pool noch schön, aber an das wow kommt er nicht ran.
DSC_0665
Wir fahren zum Old Faithfull, wo wir heute nach auch in einer Cabin im Park übernachten und finden unseren bisher letzten Bären
IMG_6025DSC_0764Nach dem eher bescheidenen Abendessen laufen wir noch eine Runde durch das Areal. Wir schauen uns das Old Faithfull Inn, das größte Blockhaus der Welt von innen an
IMG_5993IMG_6004Der Old Faithfull Geysier ist der zuverlässigste Geysir und bricht ca. alle 70 Minuten aus. Mittlerweile steht ein Ausbruch wieder kurz bevor. Wir gesellen uns zu den Wartenden
DSC_0697und warten auf den Ausbruch, welcher auch eine Minute nach der vorhergesagten Zeit beginnt.
DSC_0730DSC_0741Ich habe mir das beeindruckender und mit mehr Getöse vorgestellt. Der Ausbruch verläuft eher still und leise. Nachdem der Spuk vorbei ist, beenden wir den Tag und ziehen uns in die Cabin zurück
Cherry Coke zero und Blog
– Bernd –

Auge in Auge mit dem Grizzly

Der Jet lag ist so langsam verflogen und man könnte länger schlafen…nicht jedoch wenn man Tiere im Yellowstone beobachten will. In der Dämmerung hat der Park ein besonderes Flair und die Chance auf Tiersichtungen  sei wohl besonders hoch. Was Bären angeht, kann sie wohl kaum höher sein bei uns. Nichts desto trotz geht es um fünf Uhr morgens los.

Das Cafe hat da natürlich noch nicht offen, also geht es ohne Kaffee und
Frühstück, dafür mit Bärenspray bewaffnet los
IMG_5641Was haben wir den bisher noch nicht gehabt? Ein Elch zum Beispiel – wäre hiermit mit Nummer eins und zwei erledigt
IMG_5642DSC_0009Elche scheinen Frühaufsteher zu sein und die nächsten beiden lassen auch nicht lange auf sich warten
DSC_0018Die Sonne geht langsam auf und im Lamar Valley sind die Büffel unterwegs
DSC_0025Auf dem Viewpoint des Lamar Valley versammeln sich die Leute und warten auf das Bild schlechthin.
DSC_0027Von der sich bietenden Kullisse macht jedoch keiner ein Bild. Ich denke sie warten auf was größeres
DSC_0030DSC_0035Da es uns zu doof ist an dem Viewpoint stundenlang zu warten, bis eventuell mal ein Bär oder etwas in der Art vorbei kommt, fahren wir weiter in Richtung West Yellowstone wo wir einen Abstecher zum frühstücken machen wollen.

Beim Slough River sehen wir auf einem Parkplatz ein paar Autos stehen und Leute aufgeregt gestikulieren. Sowas deutet meist auf Bär-Alarm hin. Wir fahren in die unbefestigte Nebenstrasse, parken das Auto und laufen hin. Siehe da ein Grizzly..
DSC_0041Der Grizzly verschwindet in den Büschen
DSC_0045Ein Mann läuft an uns vorbei, auf den Parkplatz und vor in Richtung Hauptstrasse. Er frägt ob wir ihn gesehen haben, was wir bejahen. Nun wenn die Leute schon wieder gehen wird sich die Sache erledigt haben. Wir haben ihn ja auch gesehen und die Bilder sind auch gut geworden.
Wenn wir schon da sind, noch ein Bild vom Slough River gemacht und wieder zurück zum Auto
DSC_0050Wir fahren gerade die Straße vor, da bedeutet uns der Mann, welcher sich vorhin von dannen gemacht hat, daß wir stehen bleiben sollen und kommt auf uns zu gerannt. Na was will der denn jetzt denke ich mir.

Gerade als er auf unserer Höhe ist kommt ca. 50 Meter vor uns der Bär aus den Büschen
auf die Straße bleibt stehen und schaut uns an. Heilige Scheiße, das ist ein Erlebnis sondergleichen. Wer schon mal einem Bären in die Augen gesehen hat, der wird mir glauben, daß man da nicht daran denkt, jetzt ein Bild zu machen. Auch dann nicht, wenn man eigentich ziemlich sicher im Auto sitzt.

Der Bär hält uns dann aber wohl doch für uninteressant, sicher weil wir zu dritt waren, wie es auf den Warnschildern steht und zieht von dannen.  Dann setzt der „Jetzt-ein-Bild“ Reflex ein und hier das Ergebnis
DSC_0056DSC_0057Nun wird es aber langsam Zeit für Kaffee und Frühstück. Also auf nach West Yellowstone und für Euch ein paar Impressionen aus dem morgendlichen Park
DSC_0059DSC_0066DSC_0068Der Magen hängt ziemlich in den Knien, es ist nun schon Stunden her, seit wir aufgestanden sind. Es muss jetzt was zu Essen und ein Kaffee her. Wir steuern das erste Diner an. Die Bedienung meint jedoch zu unserem Entsetzen daß der komplette Ort keinen Strom mehr hat und sie uns höchsten noch einen Kaffee, aber nichts zu essen anbieten kann. Wir nehmen den Kaffee und fahren notgedrungen ohne was im Magen wieder zurück in den Park.

Mit knurrenden Magen machen wir uns zum Canyon Village wo wir noch Strom und Essen vermuten. Unterwegs nehmen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit. Erster Halt Gibbon Falls
DSC_0086Beryl Springs eine weitere heiße Quelle
IMG_5671DSC_0091die Fahrt führt uns zu den Artist Paintpots
DSC_0098IMG_5681IMG_5682IMG_5699DSC_0128Im Canyon Village angekommen ist die Zeit, in der Frühstück serviert wird, natürlich vorbei. So gibt es einen Cheesburger mit Pommes zu Mittag. So gestärkt geht es zu einem weiteren Highlight des Parks, dem Grand Canyon of the Yellowstone

Zuerst der Lower Fall. Der Wasserfall stürzt sich 94 Meter in die Tiefe. Der für mich bisher beeindruckenste Wasserfall
DSC_0151Von einer Plattform oberhalb des Wasserfalls hat man das Gefühl mit herunter gezogen zu werden
DSC_0198DSC_0200Auch der Blick in den Canyon ist unglaublich toll und ja das sind echte Fotos und keine Gemälde
DSC_0203DSC_0205DSC_0213DSC_0217der zweite große Wasserfall mit 33 Metern in der Upper Fall
DSC_0258Vom Artist Point aus, hat man einen tollen Blick in den Canyon
IMG_5756DSC_0271DSC_0276Nerven Euch die vielen Bilder, wartet erst mal bis wir daheim sind.

Heute ist ein langer Tag und das letzte Ziel für heute ist das West Thumb Geyser Basin
IMG_5759IMG_5780Zu Lande sind die Geysiere, wie ich finde nicht so beeindruckend wie der Blick auf den Yellowstone Lake
DSC_0296DSC_0301Am Ufer des Sees haben sich auch Geysiere gebildet, welche dann schon wieder beeindruckend sind
DSC_0324DSC_0333Auf dem Weg zurück in die Cabin treffen wir, wie sollte es auch anders sein, auf zwei weitere Bären.

Einmal Grizzly
DSC_0381und ein Schwarzbär
DSC_0386nach knapp 13 Stunden im Park fahren wir direkt durch nach Cooke City und gehen in einem Diner einen Burger zu Abend essen.

Fix und alle kommen wir dann gegen acht Uhr abends in der Cabin an…

Cherry Coke und Blog extra für Euch.

– Bernd –

Bären, Stiere und Geysiere

Gestern war es in Cody richtig bewölkt und es sah nach Regen aus. Da wir keine Regenjacken mit Mützen dabei hatten, haben wir uns von einem „2 für 35$“, billiger kommen wir nicht mehr ran, zu einem Kauf verleiden lassen.Einen Laden weiter gab es dann „2 für 20$“. Und wir waren jeder um zwei Regenjacken reicher.
Der Blick aus dem Fenster, sieht nicht danach aus, als sollten wir diese heute brauchen. Gegen solches Wetter haben wir aber sicher nichts einzuwenden

DSC_0008Frühstück gibt es heute im Silver Gate Lodge Cabin Cafe, in welchem wir auch gestern zu Abend gegessen haben und da es die einzige Essmöglichkeit in Silver Gate ist, fällt die Entscheidung auch recht leicht.

20140524_125049671_iOSWir entscheiden uns beide für das Rocky Mountain Sandwich. Bestehend aus einem Bagel mit Rührei und Bacon und dazu Hosh Brownies

20140524_130325847_iOSIn dem Mini Guide von Herny, dem Besitzer der Silver Gate Cabins, stand eine kleine Wanderung zum Trout Lake. Diese nehmen wir uns vor.
Auf dem Parkplatz begegnen wir einem Mann, der fragt ob wir auch fischen gehen. Nein wir wollen nur wandern, antworten wir. Er kommt aus Virginia und wohnt mittlerweile in Cooke City, einer ca. 5 Meilen entfernten Ortschaft. Er geht vor und meint wir werden ihn eh überholen, da er langsam ist. Er ist mit Freunden verabredet zum Fischen, die sind auch schon am See.
Mit dem Wissen, daß ein Einheimischer vor uns wandert, lassen wir uns auch von den Hirnweißschildern nicht abschrecken. Drei sind wir zwar nicht wirklich, aber der Mann vor uns wird sich schon melden, sollte ein Bär da sein.

DSC_0017Mit Bärenspray und Bärenglocke bewaffnet machen wir uns auf den Weg und begegnen auch schon bald dem ersten wilden Tier

DSC_0029Die Wanderung ist ein ca. 4 km langer Rundwanderweg. Der See liegt wirklich wunderschön

DSC_0035IMG_5459Wir umrunden den See einmal. Im See gibt es Regenbogenforellen, welche gefangen, fotografiert und wieder freigelassen werden
DSC_0086Im Matsch rund um den See haben sich auch die tierischen Wanderer Verewigt
DSC_0090Da es sich aber um Büffelspuren handelt sind wir mutig und laufen auch den Rest um den See und kommen auch wohlbehalten wieder am Auto an.
Wir haben die Fahrt gerade erst wieder Fortgesetzt als wir am Rand ein Ehepaar sehen welches mit Fernglas in den Wald schaut. Bär Arlam?!?! Schnell haben wir unser Auto am Straßenrand abgestellt und gesellen uns, mit Fernglas und Kamera bewaffnet, zu dem Ehepaar. Die Frau ist auch so freundlich und macht uns auf den Grizzly aufmerksam welcher gemütlich in Richtung Trout Lake schlendert!!
DSC_0102Und was lernen wir daraus? Die Schilder an den Trail Heads, welche vor Bären warnen sind wohl doch nicht nur Show.
Um diese Erfahrung reicher setzen wir den Weg fort. Allerdings ist der nächste Haltepunkt recht schnell erreicht. Denn auch auf dem Aussichtspunkt Lamar Valley hat sich eine Ansamlung gebildet und wir vermuten Bär Arlam.
Allerdings Fehlanzeige. Ausser Bisons und Ponghorns befindet sich im Moment nichts im Valley. Und aus diesem Grund beschließen wir, Todes mutig, den Trail
ins Tal ein Stück weit zulaufen. Zugegebenermaßen spielt es auch eine Rolle das die ganzen Bear Hunters die oben stehen uns sicherlich rechtzeitig warnen würden sollte uns ein Bär auf den Fersen sein.
DSC_0105Also frisch auf und mutig den Trail in Angriff genommen. Wir sind noch keine 20m weit gekommen als es in den Büschen raschelt. Natürlich liegt das Bären Spray im Auto! Wir bleiben wie angewurzelt stehen und harren der Dinge die da kommen. Die Gefahr stellt sich dann allerdings als wesentlich geringer herraus als befürchtet. Aus den Büschen kommt ein Ponghorn herraus und kreuzt unseren Weg.
DSC_0111Okay, die Gefahr ist also gebannt dann können wir ja jetzt den Trail erkunden.
IMG_5476DSC_0117IMG_5477DSC_0128Doch da der Tag auch heute nur 24 Stunden hat und wir noch einiges vorhaben gehen wir unter den wachsamen Blicken der Talbewohner zurück zu unserem Auto
DSC_0124Wir folgen der Straße weiter aber schon nach kurzer Zeit führt eine Straße links ab mit dem Hinweis zum Petrified Tree. Haben wir schon in einigen Reiseberichten gelesen also muss da ein Stop gemacht werden.
DSC_0135Ob ein Stopp hier wirklich nötig ist….muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Wir fanden es eher öde. Also schnell wieder ins Auto. Das nächste Erlebnis wartet schon. Und es wartet schon einige Meter die Straße runter. Ist schwarz, schwer und knuddelig.
Manche bekommen wohl nie einen zu sehen…wir haben bereits aufgehört zu zählen.
DSC_0140DSC_0142Nächster Viewpoint: Undine Falls und seine Bewohner
DSC_0152DSC_0156Schon aus der Ferne ist das angestrebte Zwischenziel deutlich zu erkennen
DSC_0159In Mammoth Hot Springs angekommen besuchen wir zuerst den Genaral Store. Der Energie Level ist gesunken und muss mit einem Hot Dog und Red Bull aufgefüllt
werden. So gestärt machen wir uns daran den Trail rund um die Terassen zu erkunden. Hier nur die wichtigsten Bilder
DSC_0167DSC_0175IMG_5517DSC_0240DSC_0263Da wir uns hier länger aufgehalten haben als gedacht und geplant ist unser nächster Halt bereits der Mittagsessens halt. Leider heute ohne Bagle da es im General Store nur Hot Dog Brötchen gab. Aber bei dieser beeindruckenden Kulisse ist das Essen eher nebensächlich
DSC_0284DSC_0287Nach dem Essen fahren wir ohne weiteren Zwischenhalt ins Norris Geyser Basin. Da wir hier auch mehr als eine STunde sind haben wir natürlich auch dementsprechend viele Fotos. Hier aber nur ein kleiner Auszug
IMG_5561IIMG_5568DSC_0313DSC_0350DSC_0403DSC_0445DSC_0447DSC_0504Nach diesem Rundgang wird es Zeit wieder den Dunraven Pass zu überqueren um unsere Cabin aufzusuchen. Dabei kommen wir an diesen possierlichen Büffelchen vorbei
DSC_0581Wir warten nicht ab welcher Dickschädel gewinnt sondern ziehen weiter. Auch heute abend geht es zum Essen ins Lodge Cabin Cafe. Allerdings ist die Qualität heute eher mässig. Naja man kann nicht alles haben.
Anschließend noch die übliche Cherry Coke und Blog.
– Bernd –

Bär, Bär, Bär, Bär und Bär

Wir brechen wie immer zeitig auf. Noch schnell ein paar Bobbl-Bilder gemacht, damit niemand sagen kann, wir waren nicht da und die Bilder könnten auch aus dem Internet sein

IMG_5193IMG_5195IMG_5194In einem anderen Reiseberichtblog habe ich Bilder von dem Old Trail Town in Cody gesehen. Da wir gestern keine Zeit und Lust mehr hatten und dies auf der Strecke nach Yellowstone liegt, statten wir diesem einen Besuch ab. Eintritt kostet 8$/Person, die sich auch wirklich lohnen. Es ist eine nachgebaute alte Westernstadt, wie wir es ein wenig von dem historischen Zenturm Codys erwartet hatten
DSC_0007DSC_0008IMG_5248IMG_5247Man kann sogar in die ein oder andere Hütte hinein und sich umsehen und bekommt so einen tollen Eindruck wie die Leute früher gewohnt haben
IMG_5215Auch Schulen und Kaufhäuser sind nachgebildet
IMG_5223IMG_5226ebenso wie Gedenkstätten für uns unbekannte Personen
IMG_5236Einen weiteren jedoch kürzeren Zwischenstopp legen wir beim Buffalo Bill Staudamm ein.
DSC_0060IMG_5295Bei der Fahrt durch den Buffalo Bill State Park entdecken wir einen schönen Picknick platz, der zum verspeisen der morgendlichen Donuts einlädt
IMG_5297DSC_0075Bereits vor dem Yellowstone National Park begegnen wir dem ersten Büffel an der Straße
DSC_0107Endlich angekommen geht es  rein in den ältesten Nationalpark
DSC_0117Der Park ist wirklich unglaublich genial und einfach unbeschreiblich. Die Landschaft, die Tiere einfach alles zieht einem in den Bann. Mal ein paar Bilder für den ersten Eindruck
DSC_0153DSC_0147DSC_0148Es dauert auch nicht lange bis wir unseren ersten Bären und gleich einen Grizzly, zu sehen bekommen.
DSC_0158Wir beobachten ihn, wie er nach irgendwas gräbt, es fängt und sich dann auch schmecken lässt
DSC_0161DSC_0163DSC_0175Mehr Bilder und Größer gibt es, wenn das Fotobuch fertig ist, gerne in Verbindung mit einem Kaffee oder Abendessen. Voranmeldungen erwünscht 🙂
DSC_0183Büffel begegnen uns derart viele und so nah, daß wir sie irgendwann auch nicht mehr fotografieren
DSC_0194Wir machen uns, über das Visitor Center, bei dem wir uns mit Bärenspray eindecken auf den Weg nach Silver Gate, wo wir für die nächsten drei Nächte eine Hütte gemietet haben. Selbstverständlich stoppen wir das ein oder andere mal, eher mehr als weniger
DSC_0212Auch wenn es so wirkt, ist es keine Fototapette
DSC_0217DSC_0218Auf der einen Straßenseite ein Wolf…okay könnte und wird vermutlich auch ein Kojote sein, aber Wolf klingt besser oder nicht?
DSC_0232und gegenüber Bär Nummer 2, diesesmal ein Schwarzbär ein bisschen weiter weg, aber bei der gleichen Beschäftigung
DSC_0237Mit Bärenspray und Bärenglocke bewaffnet, wagen wir ganz mutig unsere erste kleine Wanderung von einem Parkplatz runter zu einem Bach
DSC_0253DSC_0259DSC_0269Wir laufen den Mud Vulcano Trail und stellen fest, daß die heißen Quellen nicht lecker nach faulen Eier stinken
DSC_0331DSC_0337DSC_0358was aber nicht alle stört, denn diese zwei Büffel liegen mit auf dem Trail
DSC_0309DSC_0310es geht durch das Hayden Valley
DSC_0370wo wir den nächsten Bären zu Gesicht bekommen
DSC_0380Der Dunraven Pass liegt auf ca. 2700 Meter und ist seit heute für den Verkehr frei gegeben. Schnee hat es noch ein wenig am Rand
DSC_0389Darf ich vorstellen, Bär Nummer 4
DSC_0397Es soll Leute geben, die sehen im Yellowstone keinen Bären, wir kommen am ersten Tag auf fünf. Wenn auch der letzte etwas versteckt ist
DSC_0434Durch das Lamar Valley, welches neben dem Hayden Valley für die Tiersichtungen bekannt ist, geht es vorbei an Büffeln mit Babys
DSC_0444Gegen späten Nachmittag erreichen wir so gegen 18.00 Uhr die Silver Gate Lodge, wo wir uns die Pine Edge Cabin 2 gemietet haben.
Wir erhalten von Henry dem Besitzer, einen vom ihm verfassten kleinen Ratgeber mit Insider Tipps zum Yellowstone und den Schlüssel für unsere Cabin
IMG_5447auch von innen ist die Cabin total urig und toll, passend zum Park
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Cherry Coke, Blog und Ende

– Bernd –

Tacho: + 143,6 Meilen

Happy Birthday in den USA

Ich liebe es meinen Geburtstag in den USA zu verbringen. 2012 war es in San Francisco noch eine Spur genialer. Dieses Jahr ist es keine Metropole, Hauptsache USA.

Während Alex den Koffer abreise fertig macht, kämpfe ich mich durch die Flut an Glückwunschmails und Faceboook-Gratulationen. Danke Euch nochmals herzlich.
IMG_5123Das Wetter hat sich geändert und zeigt sich von seiner schönen Seite und die Bighorn – Mountains runden das Panorma ab
DSC_0002Zuerst gilt es die Vorräte wieder aufzufüllen und bei Starbucks einen Kaffee der seinem Namen auch gerecht wird zu trinken.
Unser Navi führt uns durch ein typisches Wohngebiet

IMG_5127IMG_5128Über die Bighorn Mountains geht es nun in Richtung Cody.
DSC_0007Die Straße führt immer steil nach oben. Bis wir auf ca. 2400 Meter die Passhöhe erreichen
DSC_0004von wo aus man einen tollen Blick hat
DSC_0015Selbst das weiße Zeug, was wir nicht so mögen wirkt hier schön und stimmig
IMG_5143IMG_5147Medicine Wheel oder Shell Falls standen bei der Planung zur Entscheidung. Wir haben die Wasserfälle, der indianischen Kultstätte vorgezogen, was sich rächen sollte. Der Trail zu den Shell Falls und die gesamte Anlage war geschlossen.

Devils Canyon Nationalerholungsgebiet, das nächste Ziel war offen. Der Devils Canyon Overlook bot einen Blick in eine Schlucht in der ein ausgetrockneter Fluss zu sehen ist. Nicht wirklich das was wir erwartet hatten und wieso wir diesen Abstecher eingeplant hatten
DSC_0092Da mittlerweile schon Mittagszeit ist beschließen wir am Horshoe Bend Picknick platz was zu essen. Laut Karte des Gebiets kann man hier Boote mieten und schwimmen. Klingt gut, vielleicht können wir ein wenig baden nach dem Essen. Was sich uns bietet ist das
DSC_0097Es wirkt wie eine Geisteranlage…von Wasser weit und breit keine Spur
DSC_0099DSC_0100DSC_0102Wir essen unser übliches Mittagessen. Bagel mit Hähnchen, Schinken und Wieners
IMG_5177Gegen drei Uhr am Nachmittag kommen wir nun schon in Cody an und checken in das Irma Hotel ein

IMG_5189Das Hotel ist echt super genial und erinnert an die alten Zeiten. Auch das Zimmer ist riesig und stilgerecht eingerichtet
IMG_5180IMG_5183Wir laufen einmal die Straßen hoch und runter – so richtig Western mäßig sieht das auch nicht aus
IMG_5196in einem urigen Kaffee, stärken wir uns mit Kaffee und selbst gemachten Muffins

Eigentlich sollten vor dem Hotel so um 18.00Uhr immer die Gunfighter eine Schießerei aus dem Wilden Westen aufführen. Diese fällt heute wohl aus Mangel an Touristen aus.

Abends essen wir im Restaurant des Irma den schon fast zum Standard gewordenen Burger
Cherry Coke zero und Ende

– Bernd –

Tacho: + 236,3
Gepäck: ach vergiss es

Präsidenten im Nebel

Der morgendliche Anruf bei united.com bringt endlich ein Ergebnis, nur leider kein positives. Der Koffer ist verloren und ich soll so ein Formular ausfüllen, was alles drin war. Dies werde ich erst in Deutschland machen. Die werden sich wundern, was alles in so einem Koffer drin sein kann. Ich darf nochmal für 125$ persönliche Dinge kaufen und mir das übliche es tut uns leid blabla anhören.

Nach dem Frühstück und auschecken sind wir abfahrtsbereit

IMG_5037Heute morgen beim Frühstück, läuft wie in den USA so üblich, nebenher irgendein Nachrichtenkanal und berichtet über Tornadowarnungen für Colorado und South Dakota. Alles Staaten durch die wir die letzten Tage druch gefahren sind. In Denver ist der Flughafen geschlossen, weil es so gehagelt hat, das das Eis zentimeterdick auf der Straße stand.

Bisher hatten wir eigentlich immer Glück mit dem Wetter und sind dem schlechten Wetter wohl voraus gefahren. Heute ist das anders

Mount Rushmore

Mount Rushmore

Hier hat man wohl am Ende einen beeindruckenden Blick auf die Präsidenten. Heute wird das wohl eher nicht so sein.
DSC_0008Wir laufen den Presidential Trail. Eine kleine Wanderung bei der man, bei schönem Wetter einen tollen Blick auf das Monument hat. Heute sieht das so aus. Zum Glück konnten wir gestern bei gutem Wetter bereits einen Blick darauf werfen

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Hier sollte George Washington zu sehen sein

DSC_0033DSC_0035Deadwood stellt sich leider als nicht so toll dar, wie wir es erwartet hatten. Von einer alten Westernstadt haben wir mehr Flair erwartet. Ein Stop hier ist nicht wirklich lohnend, wir bummeln einmal die Main Street entlang

DSC_0044DSC_0057Der Devil Tower ist schon von weitem gut zu erkennen und wirkt schon sehr beeindruckend, wie er sich aus der Landschaft erhebt
DSC_0061Wir parken am Visitor Center und laufen den Rundweg einmal um den Berg herum. Ein Trail von ca. 2km.
IMG_5070Bei Kletterern ist der Berg ein beliebtes Ziel und eine gute Herausforderung. Na Peter und Nicole, wär das nichts für Euch?
Die nächsten Bilder sind extra um euch den Mund wässrig zu machen

DSC_0107DSC_0111DSC_0120DSC_0122Der Blick nach oben ist immer wieder faszinierend.
IMG_5096IMG_5097Nicht alle laufen den Rundweg. Manche ziehen es lieber vor, sich was hinter die Kiemen zu schieben und die Welt mit Anblicken zu erfreuen, die man nicht wirklich sehen will
DSC_0141Auf dem Weg zum Ausgang gibt es noch einen Präriehundestadt-Trail. Meine neuen Lieblinge….also laufen wir den. Es ist eine schöne Runde von ca. 2km durch eine Siedlung von Präriehunden. Selbstverständlich sind diese, da sie ja nicht gefüttert werden, scheuer und finden Menschen nicht so spannend.
IMG_5103DSC_0191Vom Präriedog-Trail aus hat man auch nochmal einen tollen Blick auf den Devils Tower
DSC_0177Als wir abfahren wollen, blockiert ein sehr mutiger Präriehund den Weg. Sitzstreik oder er wollte mit uns mitfahren wer weiß. Wir fahren um ihn rum, was sich aber nicht jeder traut und sich so ein Stau bildet

IMG_5116Im Motel 6 in Sheridan angekommen, gehen wir erst mal ein paar Runden im Indor-Pool schwimmen.
IMG_5121Den Tag lassen wir, wie eigentlich üblich mit einem Burger ausklingen. Der Kellner ist ganz erstaunt darüber, daß wir nicht unsere Hände benutzt haben. Ja wir haben halt Anstand, zumindest beim essen…manchmal..

Chery Coke zero, Blog und Ende

– Bernd –

Tacho: + 322,3 Meilen
Gepäck: lost in space

Auch mit 35 ist alles super in USA

Wieder mal in den USA ein Jahr älter geworden. Auch im neuen Lebensjahr ist alles gut hier. Eure zahlreichen Glückwünsche haben mir heute morgen eine große Freude gemacht – danke dafür

Wir sind in Cody im Irma Hotel eingecheckt. Die Internetverbindung ist hier wie im alten Westen, unglaublich schlecht. Deshalb wird es heute keinen weiteren Blogeintrag geben. Nicht das ihr Euch Sorgen macht.

Die nächsten drei Tage kann es sein, daß wir nicht online kommen. Wir sind da im Yellowstone National Park unterwegs, keine Ahnung ob wir in unserer Cabin WiFi haben…

– Bernd –