Top of the Rockys

Heute gibt es mal wieder Motel Frühstück. Der Kaffee ist aber erstaunlich schwarz und es gibt eine Waffelmaschine, also alles wölkchen für mich. So kann der Tag starten.

Im City Markt decken wir uns mit Bagels, Donuts, Red Bull für den Tag ein und gönnen unserem fahrbaren Untersatz einen vollen Tank, schließlich geht es heute hoch hinaus.

DSC_0003Als erstes geht es über den Monarch Pass

IMG_6859Auf dem Independence Pass geht es zu dem Top of the Rockys. Wir fahren mit dem Auto, andere ziehen den Weg mit Skier wohl vorDSC_0011

DSC_0010Der Schnee nimmt auch immer mehr zu

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die Aussicht nach unten ist atemberaubend. Alex ist während der Fahrt auch von der Sicht nach unten ganz mitgenommen und sprachlos

IMG_6863DSC_0018Oben angekommen, weht ein ganz schön heftig kalter Wind. Wir sind nun auf 12.095FT, was schlappe 3.700 Meter sind. So hoch war ich, außer in einem Flugzeug noch nie. Auch hier begegnen uns wieder zahlreiche Radfahrer, nur mal so als Idee in die Schweiz ;), da Ihr ja jetzt bald mit dem Haus fertig seid

DSC_0055Aus dem Auto neben uns steigen zwei Frauen aus und machen sich doch tatsächlich auf den Weg ein wenig zu boarden

DSC_0028Wir stapfen auf dem Schnee in Richtung Aussichtspunkt. Es ist aber weniger anstrengend als erwartet. Man merkt zwar, daß die Luft ein wenig dünner ist, als bei uns unten, aber alles easy. Es ist eher schwerer sich aus dem Schnee zu kämpfen, wenn man fast bis zu den Knien eingesunken ist.

DSC_0029Die Aussicht ist dann aber grandios – auch wenn das Bobbl Bild etwas schwerer wird als sonst und ein Alex-Bobbl Bild wird

DSC_0044DSC_0046DSC_0056DSC_0053So genug die Aussicht genossen und den Arsch ab gefroren. Weiter geht es zur ersten Geisterstadt des heutigen Tages -. Independence.

DSC_0093DSC_0094IMG_6880Weiter geht es nach Aspen. Schon kurz vor Aspen, sieht man daß hier die besser betuchten ab und an mal Ferien machen. Wir dachten, daß es hier abseits des Winters ruhig und besinnlich und eher dörflich ist. Weit gefehlt – hier ist immer der Geldadel vorhanden. Kurz nach dem Ortsschild kommt uns schon der erste Ferrari entgegen.

Auf dem örtlichen Flughafen stehen selbstverständlich die Privatjets und gegenüber wohnt man wohl besonders edel

IMG_6973Eigentlich wollten wir in Aspen ein wenig die Straßen hoch und runter flanieren. Es ist aber so gar nicht nett, so daß wir beschließen direkt, die nächste Geisterstadt Ashcroft, an zu steuern.

DSC_0113DSC_0124DSC_0127DSC_0131DSC_0142DSC_0156IMG_6961Idealer Platz für ein Picknick nach dem alle Bilder im Kasten sind. Da wir in Aspen keine Zeit verbracht haben, ist nun eigentlich noch Zeit für die Maroon Bells. Die Maroon Bells sind eine Gebirgsformation in den Elk Mountains. Der Blick auf die Maroon Bells vom Tal des Maroon Creek soll der meistfotografierte Ort in Colorado sein. Am Straßenrand steht ein Schild auf dem mitgeteilt wird, daß die Straße zu den Maroon Bells offen ist, und zehn Dollar pro Fahrzeug kostet. 10 Dollar für ein Bild – ne da drehen wir lieber um und machen uns direkt auf den Weg nach Glenwood Springs.

Wir wollten heute eher früher da sein, um eines der Highlights des Ortes, Hot Springs Pool, der größte heiße Quellen Pool, zu besuchen. Gegen 15:00 Uhr kommen wir im Caravn Inn an, checken ein und machen uns direkt auf zu den Hot Springs. Wir verfahren uns kurz und fahren einen kleinen Umweg von ca. 10 Kilometer auf der Autobahn in Richtung Denver.

Hier ist ein Foto, wie der Pool beworben wird

20121113_pm_ha_ghs_0019und hier zwei wie es wirklich aussieht

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Man beachte das Umspannwerk im Hintergrund des einen Bildes und die Autobahnausfahrt auf dem anderen. Eintritt kostet der Spaß 18,75 $ pro Person – ist aber auch den ganzen Tag gültig. Lang ist der Pool ja wirklich, die tiefste Stelle ist aber leider nur 1,50m. So kann man hier keine Bahnen schwimmen, aber dafür Bahnen laufen.

Die Leute ziehen es aber vor, sich mit Getränken in der warmen Suppe zu sonnen. Der Boden des Pools ist auch leicht schmuddlig. Es gibt einen lauwarmen Pool und einen heißen Pool. Wir laufen ein zweimal die Bahnen hoch und runter. Gönnen uns ein kleines Eis, welches wir, nachdem wir kurz vor dem Hirnfrost stehen, weg werfen. Bei uns wäre dies ein doppeltes großes Eis gewesen.

Wir wollen das jetzt aber nicht schlecht machen, es ist echt ein Erlebnis welches man gesehen haben muss. Wir haben uns auf alle Fälle köstlich amüsiert. Man darf nur nicht erwarten, daß man hier schwimmen kann. In der Umkleide gibt es eine tolle Maschine, welche die nasse Badehosen innerhalb von 20 Sekunden trocknet – das ist wirklich cool.

Zum Abendessen geht es dann in das 19th Street Diner, welches wir auf der Fahrt zum Motel gesehen haben. Das ist ein wirklich uriges amerikanisches Diner wie man es sich vorstellt.

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Das Essen ist auch super lecker und super viel. So gehen wir reichlich übersättigt wieder zurück ins Motel.

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Chery Coke zero, Blog und Ende

– Bernd –

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