Anasazi und Käsekuchen

Heute ist der erste Tag an dem wir ausschlafen – um kurz nach sieben sind wir aber auch schon wach. Für heute stehen, wie gestern ja bereits erwähnt, die geführten Touren durch die Felsenstädte auf dem Plan.

Zuerst machen wir  heute selbst Frühstück. Kaffee, Bagel, Schinken, Rührei, Butter und Marmelade stehen auf der Speisekarte. Aber schon während der Zubereitung merken Alex und ich, so richtig Lust haben wir eigentlich nicht auf die Besichtigungen, zumal Führungen ganz und gar nicht unser Ding sind.
Also beschließen wir  die erste Führung die durch das Long House führt, mal mitzumachen und danach zu Entscheiden, ob wir die restlichen noch machen. Nach dem wir das wirklich leckere Frühstück bendet haben, geht es dann gegen neun auch los zum Treffpunkt. Dieser ist um 10.50 Uhr am Weheril Mesa Informationpoint. Start der Führung ist dann um 11 Uhr.

Die Fahrt zum Treffpunkt ist….etwas für Achterbahn Fans. Sprich Alex hat seine helle Freude, mir hingegen wird es leicht Dizzy, wie der Amerikaner von Welt es ausdrücken würde.
Die nette Rangerin welche uns gestern die Tourtickets verkauft hat, hat uns auf der Karte vermerkt das wir vom Eingang des Parkes bis zum Weherill Mesa 1,5 Stunden brauchen. Keine Ahnung ob die den Weg normal zu Fuss zurück legen, oder ob hier einfach die Deutsche Pünktlichkeit in uns durchbricht, auf jedenfall sind wir nach nicht mal einer Stunde Fahrt (von unserer Cabin aus nicht ab Eingang) um kurz nach 10.00 Uhr am Treffpunkt.

Da noch genügend Zeit bleibt, gehen wir zum Step-House, welches man ohne Führung besichtigen darf.
DSC_0002DSC_0003DSC_0004Hier kann man sogar noch Wandmalereien bestaunen
DSC_0006Wieder zurück am Treffpunkt frischen wir unseren Sonnenschutz nochmal auf. Dann geht es los. Mit einem Bus werden wir zum Long-House gefahren. Der Ranger meint wir sollen unsere Mützen und Hüte festhalten. Der Bus fährt kaum schneller, als würde man locker joggen. Da geht kaum mehr als eine leichte Brise

Endlich angekommen, gibt es die üblichen Sicherheitsbelehrungen. Genug trinken, vorsichtig sein und so weiter.

DSC_0106Auf dem Weg nach unten zum Haus, laufen vor uns zwei Frauen. Die eine schreibt die Erklärungen des Rangers doch tatsächlich mit.  Streberalarm der übelsten Sorte, vielleicht dachte sie ja, sie darf nur mit dem Bus zurückfahren, wenn sie einen Test des Rangers besteht.
DSC_0027Bevor die ganze Gruppe in die Anlage einfällt, kann man noch ein paar Bilder ohne Menschen machen. Natürlich nur, wenn man den Ausführungen des Rangers nicht folgt. Bitte entschuldigt, daß ich hier keine Mitschrift liefern kann. Eine kurze Zusammenfassung wäre…wir wissen nicht, wieso die Leute hier gelebt haben und was genau das war. Wieso sie dann einfach weg gegangen sind, wissen wir jetzt auch nicht wirklich. Es könnte aber so gewesen sein….
IMG_6673DSC_0030DSC_0031Los gelassen fällt die Meute über die Anlage her
DSC_0033Über Leitern geht es dann in die zweite und dritte Ebene der Anlage. Bitte keine Äusserungen zu Gewichtsveränderungen. Dies ist ein Opfer was man für bisher zwei Wochen USA bringen muss.
IMG_6636DSC_0046Die Anlage ist wirklich beeindruckend und groß. Leider zieht sich die Führung ewig hin. Die Erklärungen sind zwar schön, aber man weiß ja nicht wirklich viel über die Beweggründe und das Leben, so daß alles eigentlich nur Spekulation ist. Alleine wären wir schon lange durch. Hier ein paar Bilder der Anlage
DSC_0061DSC_0076DSC_0094Handabdrücke, keiner weiß woher und wieso
DSC_0090Schon während der Führung beschließen wir, die anderen beiden Führungen nicht zu machen. Auf dem Weg nach oben zum Bus, begegnen wir dieser farbenprächtigen Echse
DSC_0103Wir machen uns, wieder über die Achterbahnstrecke und durch Tunnel, auf den Weg zum Ausgang.
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Im safeways füllen wir unsere Vorräte auf. Bitte beachtet, daß hier auch gesunde Tomaten vorhanden sind
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Auf dem Weg zurück zur Cabin gehen wir noch schnell tanken. Schnell, da das essen ja im Auto ist. Kreditkarte in die Zapfsäule, wir kennen das ja schon. Postleitzahl will die nun von uns. Okay das hatten wir auch schon paar mal. 00000 funktioniert fast immer. Nicht bei dieser.
Hartnäckig verlangt sie nochmal nach der Postleitzahl. Okay dann halt 12345. Okay damit ist sie zufrieden. Nun kann es losgehen mit tanken.
Weit gefehlt….auf dem Display erscheint die Frage ob wir das Auto waschen wollen? Hallo, ja das Auto hätte es nötig, aber woher will die Zapfsäule das wissen? Ich verneine die Frage und stelle mich innerlich schon darauf ein, nun noch Fragen zu einer neuen Waschmaschine, Staubsauger oder ähnlichem zu beantworten. Doch siehe da – endlich dürfen wir den Tankvorgang starten

Zurück in der Cabin gibt es leckeren Cheescake
IMG_6680Wir waschen nochmal Wäsche und vertreiben uns so lange die Zeit im Pool und Hot Tube der Anlage. Leider sprudelt der Hot Tube sehr bescheiden. Erst als wir bereits aus dem Hot Tube aussteigen wollen, lernen wir, daß es noch eine zweite Stufe für das Sprudeln gibt.

Abends geht es dann, wie auch gestern schon, zu Denny’s zum Abendessen
20140602_005857074_iOS20140602_010513410_iOSZum Ausklang des Abends…na hat wer aufgepasst und mitgeschrieben?

Genau Cherry Coke und Blog

– Bernd –

P.S: Anasazi Indianer waren die Erbauer und Bewohner der Felsenhäuser

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