Büffel, Esel und Granitköpfe

Der morgendliche Anruf bei United wegen dem Koffer liefert selbstverständlich keine neuen Erkenntnisse.
Die Adresse der neuen Unterkunft mitgeteilt und zum motelüblichen Frühstück. Wir packen unseren einzigen Koffer, ja ein wenig jammern muss erlaubt sein,
ins Auto und checken schnell aus. Wobei auschecken für den Vorgang in den Motels schon fast übertrieben ist. Man geht zur Lobby, gibt den Schlüssel ab und das war es.

Da die gestrigen 365 Meilen den Tank ganz schön geschröpft haben, ist erst mal tanken angesagt. Im Gegensatz zum ersten Tanken in den USA 2012, dieses mal alles easy, wir
kennen uns da ja mittlerweile aus. Kreditkarte durchziehen, Schlauch entnehmen und Hebel umlegen und schon füllt der Sprit den Tank. Die Gallone kostet uns 3,58$

Von den gestrigen frischen Bagels verwöhnt machen wir uns auf, welche in Hot Springs zu kaufen. Der im Ort ansässige Dakota Markt, hat keine frischen Sachen. Alex
erinnert sich gestern eine Bäckerei gesehen zu haben. Es ist 6:30 Uhr morgens, eine Uhrzeit in der eine Bäckerei offen haben könnte. Diese nicht, der ganze Ort scheint irgendwo noch nicht  wach zu sein.

Das Navi kennt noch einen Fresh-Markt, klingt vielversprechend. Also wird dieser angefahren. Unser Navi denkt aber wohl eher, es will uns das Wohngebiet Hot Springs nicht vorenthalten. Ein Ort in dem sicher kein Supermarkt sich lange halten würde, da er sicher mindestens 10 mal in einerhalben Stunde überfallen werden würde. Selbstverständlich ist da wo das Navi den Markt vermutet nichts.

Ich bitte Alex doch schnell ein Foto zu machen, er weigert sich aber und besteht darauf, daß wir nicht langsamer als die erlaubten 35 Meilen fahren. So machen wir uns wieder auf zum Dakota Markt und decken uns für tagsüber mit den Milchbrötchen ein.
Bestens ausgestattet geht es nun in Richtung Wind Cave National Park.

Bobbl ist startklar

Bobbl ist startklar

Kurz bevor wir in den Park fahren sehen wir schon ein paar der Bewohner

DSC_0002IMG_4761Im Park angekommen
DSC_0016fahren wir zum Visiter Center um nach dem Start der nächsten Führung für die Höhle zu fragen. Die nächste und erste Führung des Tages beginnt in einer halben Stunde und dauert ca. 75 Minuten. Das passt prima und für 12,-$ pro Personen sind wir dabei.

Die Führung beginnt am ehemaligen natürlichen Eingang der Höhle, der Zugang ist aber mittlerweile etwas komfortabler.
IMG_4766Führungen sind nicht wirklich unser Ding, aber in die Höhle wollten wir. Also halten wir uns dezent am Ende der Gruppe auf und machen so ungestörte Bilder, welche für Euch sicher interessanter sein dürften, als irgendwelche Fakten und historische Geschichten über die Höhle und der Familien der Entdecker

IMG_4770IMG_4790IMG_4816Auf dem Weg zum Custer State Park fahren wir an mehreren Büffelherden vorbei.
DSC_0079Der Eintritt in den Custer State Park, ist nicht im Annual Pass enthalten, kostet uns 15,-$ und ist sieben Tage lang gültig.

Auf geht es in den Park und auf den Wildlife Loop
DSC_0102Büffel gibt es selbstverständlich auch hier – sie wirken irgendwie massiger, als die ausserhalb des Parks.
DSC_0107Da auch Babys dabei sind, fahren wir langsam und vorsichtig daran vorbei und lassen sie in Ruhe weiter grasen.
DSC_0106Meine persönlichen Lieblinge…Präriehunde
IMG_4837Wir fahren weiter den Wildlife Loop und können weitere tollen Bilder der Tierwelt machen. Stellenweise fahren wir so nah an grasenden Büffelherden vorbei, daß man hört wie sie das Gras abreisen – wirklich genial.

Das ein oder andere Bild wollen wir Euch nicht vorenthalten. Mehr gibt es dann, in unserem Fotobuch.

DSC_0114DSC_0115DSC_0117 extra für Rebecca

DSC_0123Auf dem Needles Highway mit weiteren Tiersichtungen

DSC_0132DSC_0136durch enge Tunnel bahnt sich die Straße den Berg hinauf
DSC_0141und bietet immer wieder tolle Blicke
DSC_0142anschließend geht es in Richtung Sylvan Lake
DSC_0165dort angekommen, umrunden wir diesen einmal
DSC_0173DSC_0174Danach geht es auf der Iron Mountain Road, wieder hinauf. Am Legion Lake
sehen wir ein Starbucks Schild. Da der Kaffee in den Motels eher schwarzes Wasser
als Kaffee ist, halten wir an und bestellen ToGo.

Während er den Kaffee zubereitet, frägt uns der Angestellte ob wir aus Texas sind. Nein aus Deutschland erwidern wir – er ist sehr erstaunt und meint, okay er wäre sich sicher gewesen, wir seien aus Texas. Vielleicht macht sich das tägliche telefonieren mit United doch bezahlt.

Mit leckerem Kaffee gestärkt erklimmen wir den Berg, wo nach einem Tunnel sich urplötzlich diese Aussicht bietet
DSC_0193Zeit sich auf den Weg in Richtung Unterkunft für die nächsten zwei Tage zu machen. Nächstes Ziel – Americas Best Value Inn, Rapid City. Die Besitzerin ist sehr nett und muss wohl gerade einen etwas eigensinnigen Michael einlernen. Dieser glänzt mit Sätzen wie, ne das hat er schon immer anders gemacht, auf die Anweisungen der Chefin, welche leicht genervt wirkt.

Das einchecken dauert so ein bisschen länger. Michael stellt uns das Frühstück vor, was sich echt lecker anhörte. Mit den Schlüsselkarten geht es in  Richtung Zimmer 142, aber siehe da, die Tür geht nicht auf. Wieder zurück an die Rezeption, okay es gibt wohl Probleme mit den Schlüsselkartengerät.
Die Chefin lässt uns mit Ihrer Karte ins Zimmer, entschuldigt sich und will auch wissen woher wir sind….Deutschland erwidern wir.  Echt, sie hat gedacht wir seien aus South Dakota meint sie…ist das ein Kompliment? Wer weiß, wir fassen es erstmal so auf.
IMG_4874IMG_4875Während Alex unter der Dusche ist, rufe ich nochmal bei United an. Ergebnis unverändert, aber sie schicken eine Nachricht nach Chicago. Die Mailbox von denen muss echt schon überlaufen. Essen geht es bei Applebee’s gegenüber. Nicht umwerfend aber ganz lecker.
Zum Abschluß des Tages noch eine Cherry Coke zero und den Blog schreiben

– Bernd –

Tacho: + 130,7 Meilen

Gepäck: +/- 0 Koffer

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