Der letzte Tag im Paradies…und ein Schockerlebnis..

Mittlerweile sind wir wieder zurück in Deutschland. Wer von Euch den Blog aufmerksam verfolgt hat, dem ist sicher aufgefallen, daß noch zwei Tage fehlen. Selbstverständlich werden diese noch nachgeholt 🙂

Unser Flieger geht am Sonntag früh um 04.30Uhr. Da die Fahrt vom Rockside bis zum Flughafen, ca. 4 Stunden dauert, ist unser Transfer auf heute abend 22.00Uhr bestellt.

Am gestrigen Abend, kommt auf die Hauskatze des Rockside, welches eigentlich die Katze des Nachbarn ist, auf die schon obligatorische Stippvisite auf der Terrasse vorbei.

Rockside Katze

Rockside Katze

Am Abreisetag ist die Stimmung irgendwie immer seltsam. Auf der einen Seite ist man traurig, daß der Urlaub nun wirklich zu Ende ist, auf der anderen Seite, ist man auch voller Vorfreude auf die Lieben zu Hause.

Den Tag beginnen wir wie immer mit dem Baden im indischen Ozean, direkt vor dem Hotel. Ein älterer Herr verbringt seit ein paar Tagen, den Morgen am Strand mit Hantel stemmen. Bilder die wir bisher nur von Venice Beach kannten. Leider habe ich ihn nicht mehr bei seinen Kraftübungen erwischt, sondern erst beim Cool-Down

Venice Beach

Venice Beach

Den Tag verbringen wir eigentlich nur auf der Terrasse der Cabana, dem Meer und dem Restaurant. Auf eine Zimmerreinigung verzichten wir heute, da wir ja abends aus checken. Wir machen ein paar letzte Bilder von Sri Lanka für Euch

Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrtschiff

Angler

Angler

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen die zweite

Kreischhöhrnchen die zweite

schwarzer Vogel

schwarzer Vogel

weißer Vogel

weißer Vogel

Im Rockside ist heute ganz besonderer Hausputz angesagt.

Hausputz

Hausputz

Kurz vor dem Abendessen geht Alex duschen. Auf einmal ertönt ein Schrei auf dem Bad. Ich Windeseile renne ich in die Cabana, Alex meint zwar es hat ewig gedauert, aber im Alter ist die Reaktion auch langsamer, außerdem rauscht das Meer so laut. Alex steht da, das Handtuch umgebunden und zeigt ins Bad…ich folge seiner Hand und was sehe ich…..eine schwarze nicht wirklich kleine Spinne. Nun ist guter Rat teuer, egal ob ungefährlich oder nicht, die Dinger sind eklig und die ist riesig.

Renate sitzt draußen auf dem Schildkrötenausguck. Ich sage ihr, daß wir eine Riesenspinne im Bad hätten. Sie meint, nun sie macht die nicht weg, das wollte ich ja nicht 🙂 Ich sollte den Roomboy Hassan fragen. Also vor zum Restaurant, keiner….in die Küche….auch keiner…toll, normalerweise ist da immer einer…weiter in den Hof..da sitzen sie und rauchen.

Als Hassan mich sieht kommt er direkt auf mich zu und meint, wie er mir helfen kann. Ich erkläre ihm die Spinnensituation. Er meint kein Problem, geht in die Küche, schnappt sich Insektenspray und Schaufel und Besen. Auf dem Weg zur Cabana, will er wissen ob die Spinne groß sei. Da ich ihm schlecht sagen kann, daß es eine Monsterspinne von unermesslichem Ausmaß ist, entgegne ich, es kommt drauf an. In Deutschland wäre es eine große Spinne, wie die Relationen hier auf Sri Lanka sind kann ich nicht beurteilen.

Vorbei an Alex, der mittlerweile auf der Terrasse steht, gehen wir ins Bad. Sein Versuch die Spinne einzufangen, scheitert….und die Spinne klettert an die Decke und entschwindet. Hassan sprüht etwas Insektenspray hinterher und meint, so erledigt. Ich glaube die Spinne ist für hiesige Verhältnisse, eher klein:)

Nun toll, ich muss auch noch duschen. Als ich ins Bad gehen will, ist die gute wieder da. Diesesmal stehe ich im Handtuch da und Alex geht auf die Suche nach Hassan. Kurze Zeit später erscheint dieser, wieder lachend im Bad. Diesesmal jedoch ohne Insektenspray, sondern nur mit Schaufel und Besen. Die Spinne hat sich auf einer Dachsparre versteckt..ich zeige sie ihm. Als er diese dann auf den Boden schubst, verlasse ich fluchtartig die Cabana, deshalb gibt es davon auch keine Bilder.

Kurze Zeit später kommt er mit der toten Spinne auf der Schaufel nach. Er selbst hat den Kampf mit der Spinne, ohne Blessuren überstanden. Renate hat das Treiben mit einem Grinsen beobachtet. Hassan erklärt uns, daß die Spinne nicht gefährlich war, na das ist doch was…

Zum Abendessen essen wir ein letztes Mal Reis und Curry, heute mit Prawns. Dann gilt es die Rechnung zu begleichen und Koffer zu packen.

Unser Transfer erscheint pünktlich um kurz vor zehn. Wir verabschieden uns schweren Herzens von Renate und Hans und der tollen Belegschaft und die Tortur der Heimreise beginnt…davon jedoch in dem nächsten Artikel mehr.

Ayubowan

Bernd

P.S.
ist Euch die Veränderung am Blog aufgefallen?

4 Gedanken zu „Der letzte Tag im Paradies…und ein Schockerlebnis..

  1. pfui Spinne LOL…Das ist ein Grund nebst *sowieso dauernd kränklich sein *warum ich keine Reise GS mitmache. Ich glaube allein der Gedanke an was da alles in warmen Ländern krabbelt würde mich nicht schlafen lassen…brrrr….aber sonst schöne Bilder… 😀

    • 🙂 Danke sehr. Es war zum Glück, das Einzige Erlebnis dieser Art in den zwei Wochen und auch am Abreisetag. Danach war es schon ein bisschen komisch, wenn man das Bad betreten hat. Einfach nicht dran denken, was da so alles wohnt ist das beste und das klappt auch so lange, bis man dann dochmal damit mit konfrontiert wird 🙂

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