Welcome to the jungle

Nach dem Aufstehen, beobachten wir einen Touristen beim Bügeln im Meer, oder was auch immer er da tut.

Bügeln

Bügeln

Da, wie wir dachten am Freitag Vollmondtag ist, dies ein Feiertag auf Sri Lanka ist und viele Geschäfte geschlossen haben, wollten wir heute nach dem Frühstück nochmal nach Galle um Briefmarken zu kaufen und ein wenig durch die Läden Galles zu schlendern.

Wie üblich erwartet uns unser Tuk-Tuk Fahrer direkt bei dem Verlassen des Hotels. „Wohin es heute gehen soll“, will er wissen, zu einem Geldautomaten, zur Post und ein wenig shoppen in der City. Oh sagt er, das ist heute schlecht, da heute Vollmondtag ist.

Tja die ganze tolle Planung über Board. Er meint die Post hat vielleicht auf und Geldautomat ja eh. Ansonsten haben eben viele Läden zu und es darf kein Alkohol
ausgeschenkt oder verkauft werden. Dies ist hier an allen Feiertagen so, was wäre der gute deutsche Vatertag mit Alkohohlausschankverbot – Krawalle auf den Straßen 🙂

Wir machen uns auf den Weg nach Galle, er zeigt uns einen tollen Blick auf den Jungle-Beach und hält beim Geldautomaten, wo wir uns mit Bargeld eindecken.

Jungle-Beach von oben

Jungle-Beach von oben

Auch die Post hat offen, wenigstens der für uns wichtige Teil, der Briefmarkenverkauf ist offen. Wir kaufen unsere Briefmarken, das Stück 25 Rupien. Also schon mal jetzt ein dickes sorry falls ihr die Postkarten nicht bekommt, der Preis ist arg günstig, für eine Postkarte nach Deutschland oder Schweiz. Vielleicht dauert es auch einfach nur ewig bis sie ankommen, aber dann wäre es auch nicht anders als die deutsche Post, nur eben günstiger. Eine Postkarte von Deutschland nach Sri Lanka kostet 125 Rupien – die fliegt dafür sicher First Class.

Da wirklich der Großteil der Läden der Innenstadt geschlossen haben und unsere Koffer eh immer schwerer wurden, beschließen wir uns den Jungle-Beach anzuschauen. Kurz zurück ans Hotel, während Alex die Badeklamotten holt, erzählt mir der Tuk-Tuk Fahrer, daß er auch Mechaniker ist. Er steht auch total auf Bob Marley und hatte mal ein rotes Tuk-Tuk welches mit Boxen und im Bob Marley Look aufgemacht war. Ich bin mir nicht sicher, ob die Farben der Tuk-Tuks eine Bedeutung haben, er hat das rot so stolz erwähnt….es gibt eigentlich auch fast nur grüne, rote und vereinzelt blaue. Vielleicht sind die roten, sowas wie bei uns die Ferraris 🙂

Dann geht’s zum Jungle-Beach – auf dem Weg dahin treffen wir einen Baby Waran.

Baby Waran

Baby Waran

Er lässt uns an einer Pagode austeigen und erklärt uns den Weg zum Strand. Die Pagode
könnte man besichtigen, wir verzichten aber erst mal, da wir wirklich schon sehr viel Kultur in der ersten Woche gesehen haben und es mittlerweile auch wieder brüllend heiß ist und das Meer ruft. Wir verabreden uns auf eineinhalb Stunden später.

Der Weg zum Strand lässt schon Dschungel Feeling aufkommen.

Weg zum Jungle-Beach 1

Weg zum Jungle-Beach 1

Weg zum Jungle-Beach 2

Weg zum Jungle-Beach 2

Weg zum Jungle-Beach 3

Weg zum Jungle-Beach 3

Wir treffen eine Echse, die sich durch uns nicht weiter stören lässt.

Echse

Echse

Im Gegensatz zum Unawatuna Beach, welcher wohl aus schönster Strand der Welt gelten soll, ist dieser Strand eher nach unserem Geschmack. Es gibt zwar ein kleines
Restaurant und auch ein paar Liegestühle, aber die stören das Gesamtbild nicht so sehr wie beim Unawatuna Beach. Auch sind kaum Touristen, dafür ein paar Einheimische da. Im Wasser liegt ein Glasbodenboot und ein Boot einer Tauchschule. Wir geniesen das Wasser und den leichten Wellengang und baden ein bisschen. Zum trocknen setzen wir uns, im Schatten, an den Rand und beobachten das Treiben am Strand noch etwas.

Jungle Beach

Jungle Beach

Strandleben

Strandleben

Boote Jungle Beach

Boote Jungle Beach

Auf dem Rückweg, noch ein Bild von der Aussicht gemacht.

Schiffsverkehr

Schiffsverkehr

Da noch Zeit ist, besichtigen wir die Pagode und die Dagoba doch noch.

Dagoba

Dagoba

Brav Mütze runter und Schuhe aus und einmal um die Dagoba rum gelaufen. Auch hier gibt es ein Tsunami Denkmal für die 45 Opfer aus dieser Region.

Tsunami Denkmal

Tsunami Denkmal

Von der Pagode hat man eine tolle Aussicht auf Meer und Dschungel

Dschungel und Meer

Dschungel und Meer

Das Nebengebäude, was auch immer das war sieht im vorbei laufen sehr schön aus. Wir nähern uns mal langsam an, da wir nicht sicher sind, ob man da rein soll. Werden jedoch freundich rein gewunken, dürfen auch ein Foto machen und spenden einem alten Mann, der in dem Gebäude sitzt ein paar Rupien.  Als Gegenleistung erhalten wir, süsses Zeug was nach Zucker schmeckt und die Finger färbt.

Nebengebäude Pagode

Nebengebäude Pagode

Da noch immer Zeit ist, setzen wir uns auf eine Bank unter einem Baum in den Schatten. Wir bemerken irgendwann, das dies der Bodhi Baum der Dagoba ist.  Hinter uns versammeln sich ein paar Einheimische und grinsen uns freundlich zu. Wir grinsen brav zurück uns beobachten das Geschehen weiter. Als wir uns dann irgendwann mal in Richtung Treffpunkt aufmachen, sehen wir wie diese nun da hin sitzen um zu meditieren….also nie nie unter einen Bodhi Baum sitzen um sich auszuruhen

Danach geht es wieder ins Hotel um den Rest des Tages mit Lesen, Schwimmen, Essen und Schlafen zu verbringen. Gestern schon war der Wellengang enorm hoch, heute ist
er jedoch noch höher und es macht richtig Spaß in den Wellen zu baden. Auch am Strand merkt man den heutigen Feiertag. Im Gegensatz zu sonst ist der Strand voll

Strand Vollmondfeiertag

Strand Vollmondfeiertag

Ayubowan…stay tuned

Bernd

P.S.
Extra für Peter – kein P.S

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