Bindi, Wasserfälle und ein Thermalpool

Heute geht es von Nuwara Eliya nach Tissamaharama, ohne Besonderes Programm, ein reiner Transfertag. Abhängig davon, wann wir in Tissamaharama ankommen und wie fit wir dann noch sind, steht heute 14.30 Uhr die Safari durch den Yala Nationalpark an.

Da wir nach dem heutigen Tag am Ende der Rundreise angelangt sind, wollen wir noch zwei Strandtücher kaufen. Unser erstes Hotel, ist das Turtle Beach Cabanas, welches wohl ziemlich abgelegen an einer Lagune und mehr oder weniger mitten im Dschungel liegen soll. Wir bitten Namal uns kurz in die Stadtmitte von Nuwara Eliya zu bringen, damit wir kurz die Strandtücher für das Turtle Beach kaufen können.

Stadtmitte von Nuwara Eliya

Stadtmitte von Nuwara Eliya

Der Basar der Stadt hat leider noch Größtenteils geschlossen, der ein oder andere Stand ist offen und verkauft…tolle Softshell und Winterjacken…an Strandtücher ist hier wohl nicht zu denken.Es hat für uns angenehme 20 Grad und die Bewohner laufen hier rum, wie wir bei uns zu Hause, bei Minusgraden. Also deutscher Frühling🙂

Wir finden einen Laden der Klamotten verkauft, die man nicht nur im Winter anziehen kann. Keine Strandtücher, aber Alex entdeckt eine kurze Hose, welche 465 Rupien kosten soll und gibt sie dem Verkäufer. Mehr interessantes gibt es nicht, außerdem wartet ja Namal im Auto. Also an die Kasse zahlen.
Der Verkäufer zückt seinen Taschenrechner und tippt was ein und zeigt ihn mir. Aha das ist also wohl der Ausländerzuschlag…auf dem Taschenrechner stehen 990 Rupien und das Preisschild ist auf wundersame Weise aus der Hose verschwunden. Ich meine, nein 465, worauf er meint 900…no 465 führt dann dazu, daß wir auch die 465 Rupien bezahlen, welche ausgezeichnet waren. Vermutlich ein noch immer zu hoher Preis, aber das sind umgerechnet knapp 3 Euro, also mehr als okay

Kurz über den lokalen Gemüse-, Fleisch- und Fischmarkt und ab ins Auto und  auf Richtung Tissamaharama.

Markt Nuwara Eliya

Markt Nuwara Eliya

Bei einem der fünf wichtigsten Hindutempel machen wir halt und besichtigen ihn. Ein älterer Mann führt uns herum, erklärt uns die einzelnen Stellen und lässt uns Bilder machen.

Hindutempel Eingangsbereich

Hindutempel Eingangsbereich

Hindutempel

Hindutempel

Natürlich erhält er dafür auch ein paar Rupien, denn Eintritt hat das Ganze nicht gekostet. Wir erhalten eine Segnung und ein Bindi.

Bindi Alex

Bindi Alex

Bindi Bernd

Bindi Bernd

Bei einem knapp 500 Meter hohen Wasserfall machen wir halt. In der Regenzeit ist wohl die Strasse durch das Wasser überschwemmt. Alle Angaben ohne Gewähr.

Wasserfall

Wasserfall

Eine Stunde vor Tissamaharama, frägt Namal uns ob wir Hunger haben. Ich wundere mich schon ob er deutsch kann uns uns belauscht, oder abends im Hotel den Blog liest..wir steuern ein Hotel an. Zuallerst müssen wir kurz auf Toilette. Brav erkündigen wir uns nach dem „Washroom“. Die Bedienung meint, ja da vorne zweite Türe rechts. Etwas verdutzt laufen wir in die Richtung und schauen fragend zuürck. Namal mein auch nochmal ja die zweite Türe da. Okay das sieht von außen aber aus, wie eine Zimmertüre, was es dann auch war. Das Zimmer war immerhin unbewohnt, so macht man das hier also.

Zu essen gibt es das traditionelle Reis und Curry. Im Gegensatz zu den bisherigen Hotels, handelt es sich hier nicht um ein Touristenhotel, sondern eher um ein Hotel für Einheimische. So ist auch das Essen, nicht auf den Touristengaumen abgestimmt, sondern wirklich wirklich scharf. Ja Stefan, falls Du das liest, daß wäre genau Dein Geschmack. Abgesehen davon, daß das Fischcurry Augen hat🙂

Es gibt aber natürlich auch noch viele vegetarische und auch ein Schweinecurry.
Sehr lecker und kostet mit zwei Cola 1400 Rupien, was 8,50 Euro sind.

Mittlerweile ist es wieder richtig heiß und die Fahrt hat geschlaucht. Wir entscheiden uns dazu, die Safari auf morgen früh zu verschieben und heute noch etwas im Hotelpool zu relaxen. Namal meint, es ist auch beser, da wir morgen zwar früh los müssen…um 05.30Uhr, aber die Chance mehr Tiere zu sehen größer ist.

Im Hibiscus Garden angekommen, das übliche Check-In Prozedere mit Welcome Drink und so. Das Gepäck wird einem aufs Zimmer gebracht und das Zimmer gezeigt.

Zimmer Hibiscus Garden aussen

Zimmer Hibiscus Garden aussen

Zimmer Hibiscus Garden innen

Zimmer Hibiscus Garden innen

Üblicherweise bekommt der Hotelpage dann so 100 Rupien. Das kleinste was wir noch hatten, war ein 500 Rupien Schein. Das war uns eigentlich zu viel….aber zum einen sind
unsere Koffer sau schwer und der Page zeigt uns in seiner Verzweiflung sogar, die Minibar, welche einfach nur ein ausgeschalteter Kühlschrank ist. Also bekommt
er 500 Rupien Trinkgeld und wir bitten Ihn darum uns Handtücher an den Pool zu bringen. Artig bedankt er sich und geht. Kurze Zeit später, klopft es und die Poolhandtücher werden direkt aufs Zimmer gebracht🙂

Ab an Pool und erfrischen…das Problem, der Pool liegt in der direkten Sonne. Außentemperatur 35 Grad, Wasser wenn überhaupt ein Grad kälter.

Pool Hibiscus Garden

Pool Hibiscus Garden

Den Rest des Tages, bis zum Abendessen verbringen wir am Pool. Das Abendessen ist leider nicht in Buffetform. Es gibt Hähnchen mit brauner Soße, welche
irgendwie an Bratensoße extra von Knorr erinnert. Dazu Reis, Kartoffeln und Gemüse. Nicht sehr landestypisch, aber das hat ja heute das Mittagessen erledigt.

Von der Cocktailkarte wählen wir den Cocktail mit dem wohlklingenden Namen Hibiscus Koconut. Das „K“ hat uns nicht verwundert..langer Tag viel Sonne..
Da es Internet gibt, stellen wir noch einen Tag für Euch online. Da ich am tippen bin, bestellt Alex den Cocktail an der Bar. Der Kellner verbessert ihn
und erklärt ihm, das der Cocktail nicht Hibiscus Koconut, sonder Hibiscus Knockout heißt. Wie es sich für einen Knockout gehört, besteht er auch aus
Alkohol, mit Alkohol und dazu Alkohol, dass dann gemischt und nochmal mit Alkohol abgeschmeckt. Ein Tropfen Orangensaft für die Farbe, das wars🙂

Die beste Voraussetzung für eine Nacht, die um 05.00 Uhr endet.

Ayubowan – stay tuned

Bernd

P.S.
Extra für Peter…unsere Koffer sind noch immer unsere Wegbegleiter!

3 Gedanken zu „Bindi, Wasserfälle und ein Thermalpool

  1. Pingback: Tiere, Idioten und wirkliche Gastfreundschaft | Auf Tour

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