Kaffeefahrt, Elefanten und Tee

Auch heute lässt uns der Wecker bis 7:00 Uhr schlafen, bevor er uns aus den Federn reist und ans Buffet jagt. Leider setzt sich der nicht ganz so gute Eindruck von gestern fort und so ist auch das heutige Buffet besser als das was wir aus unseren sonstigen Urlauben kennen, aber es kommt nicht an das herran was wir bisher von Sri Lanka gewohnt sind.
Omlette wird aber auch hier frisch gemacht und so hol ich mir an der Service-Station eines mit Käse. Eine Tasse Tee komplementiert das ganze und so machen wir uns frisch gestärkt auf in unser Zimmer wo die Koffer noch gepackt werden müssen damit wir unsere Verabredung mit Namal um 08:00 Uhr einhalten können.

Swiss Residence Kandy Zimmer

Swiss Residence Kandy Zimmer

Wir besichtigen den Zahntempel und Kandy von oben.

Zahntempel

Zahntempel

Da die Zeit drängt und wir heute unbedingt zum Elefanten Waisenhaus nach Pinnawela wollen verzichten wir auf einen direkten Besuch des Zahntempels und auch des botanischen Gartens. Wir machen einen hochinteresannten Stop bei einer Edelsteinfabrik, welche wie wunderlich, auch einen angeschlossenen Show-Room hat.

Edelsteinfabrik

Edelsteinfabrik

Wer uns kennt, weiß wie wir auf Edelsteine abfahren und hat hoffentlich die Ironie bemerkt. Wir besichtigen noch eine Holzfabrik – hier ist wenigstens interessant, wie man die Farben natürlich herstellt und mischt. Im angeschlossenen Show-Room gibt es wirklich tolle Buddha-Statuen, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände zu bestaunen. Diese würden jedoch unsere Freigepäcksgrenze leicht übersteigen.

Holzfabrik Showroom

Holzfabrik Showroom

Nun geht es endlich los zu den Elefanten, wo wir gegen halb zwölf eintreffen. Von zehn bis zwölf ist öffentliches Baden der Elefanten, im Fluß auf der anderen Straßenseite. Namal führt uns, nachdem wir uns die Tickets geholt haben, auf eine Terasse eines Hotels, wo wir einen tollen Blick auf das Geschehen haben.

Elefanten baden

Elefanten baden

Um zwölf werden die Elefanten wieder zurück in den Bereich des Waisenhauses getrieben und wir lassen uns im Hotel zum Essen treiben. Es ist Donnerstag und wir haben es zum ersten Mal geschafft, annährend um zwölf Uhr was zu Mittag zu essen.

Elefanten Zug

Elefanten Zug

Um 13.15 Uhr ist Fütterung der beiden Elefantenbabys. Da sich irgendwie alles um diesen Bereich sammelt und dieser zudem auch überdacht ist, beschließen wir uns das auch mal anzuschauen. Als die beiden Babys dann aber angebunden werden und so wirken, als wären sie wirklich panisch, entscheiden wir, daß wir das nicht sehen müssen.

Elefanten Babys

Elefanten Babys

Schon auf dem Weg zur Babyfütterung ist uns ein Elefant aufgefallen, der an einer erhöhten Plattform stand. Da sich auf der Plattform eine große Menschenmenge versammelt hatte, haben wir diese erstmal ausser Acht gelassen. Nun sind aber wohl alle zur Babyfütterung geeilt und wir schlendern da mal hin. Ach Elefantenfütterung – 200 Rupien na das ist der Spass wert und Alex füttert einen Elefanten und wird voll gesabbert. Ich begnüge mich damit dem guten eine Banane ins Maul zu geben.

Elefanten Fuetterung

Elefanten Fuetterung

Wir schauen uns den Bereich in dem die Elefanten sich wie in einem kleinen Nationalpark frei bewegen dürfen an – machen ein paar Bilder und gehen dann wieder zu Namal, der im Auto wartet.

Elefanten Freilaufzone

Elefanten Freilaufzone

Lass uns Spielen

Lass uns Spielen

Auf geht es nun nach Nuwara Eliya, welches auf 1868 Metern liegt. Auf der Fahrt dahin, halten wir an einer Teefabrik. Teefabrik haben wir auf den Azoren ja schon gesehen, hier ist es nicht anders, nur halt moderner und mehr auf Showroom verkaufen ausgelegt. Dumm nur, daß Sie an zwei typische deutsche Kaffeetrinker geraten sind.

Teefabrik

Teefabrik

Auch der servierte „Spitzentee“ schmeckt wirklich arg bitter und ist überhaupt nicht mein Geschmack. Der Verkäufer ist wohl mit dem, mit uns gemachten Geschäft nicht so ganz zufrieden und wirkt auf einmal arg verstimmt. Shit happens 🙂

Wir machen eine kurze Pause beim Rothschild Tee Anwesen,

Rothschild

Rothschild

in welchem wir uns kurz ein wenig die Beine vertreten und uns auf dem Rückweg eine Kuh entgegen kommt. Jeder der Alex kennt, weiß wie ihm solche Begegnungen Freude bereiten.

Kuh im Teefeld

Kuh im Teefeld

Als wir durch Nuwara Eliya fahren können wir das rege Treiben in den Straßen bewundern. Es ist ein Festival anlässlich eines nun 30 Jahre zurückliegenden Selbstmordanschlags
in Colombo. Gegen 18.30 Uhr checken wir im Leisure Village ein. Ein Hotel in einem alten englischen Landhaus-Stil, ein bisschen in die Jahre gekommen, aber im Gegensatz zu der Pseudo Vornehmen Swiss Residence in Kandy wirklich herzlich und toll. Da wir aktuell die einzigen Gäste im Hotel sind und die andere Gesellschaft erst in ca. 2 Stunden erwartet wird, erhalten wir unser Buffet schon im Voraus direkt am Tisch.

Im Gegensatz zu Kandy ist das Internet auch kostenlos und wir stellen noch einen Tag für Euch online und beenden den ereignisreichen Tag

Ayubowan…stay tuned

Bernd

P.S.
Extra für Peter…unsere Koffer sind noch immer unsere Wegbegleiter!

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