Stubas, Bienen und Aufstiege

Heute stehen wir eine halbe Stunde später auf – Abfahrt ist um 07.30Uhr. Während dem Anziehen kurz den Fernseher angeschaltet um ein wenig Beschallung zu haben. Was da aber von Boston gesendet wird, ist schrecklich und versuche ich danach wieder auszublenden.
Zum Frühstück gibt es das obligatorische Omlett, Pancackes, Honig und sonstige Leckereien. Der Fernseher, welcher gestern abend beim Essen im Restaurant noch lief, ist heute früh aus, sicher besser so. Auf den Kaffee verzichte ich heute und probiere es mit Tee, welcher wirklich erheblich besser als Nescafe schmeckt.

Nach dem aus checken machen wir uns auf den Weg nach Mihinthale. Der Ursprung des Buddhismus auf Sri Lanka. Eintritt schlägt mit 500 Rupien pro Person zu Buche. Dann geht es ca. 600 Stufen nach oben zum „Eingang“. Namal parkt unten und meint er bleibt lieber bei unserem Gepäck, nicht das etwas geklaut wird. Klang einleuchtend – vielleicht wollte er nur dem Aufstieg entgehen.

Treppen Mihintale

Treppen Mihintale

Nun da wir heute Abend noch den Sigiriya Rock erklimmen wollen, ein gutes Training. Wir wimmeln den Versuch eines Guides ab, der uns bis zur Tempelanlage begleiten will und uns irgendwelche Dinge zeigen will. Da wir aber nun wirklich nicht so auf Führungen stehen, lehnen wir dankend ab. Er frägt nach einer Zigarette, als wir ihr ihm mitteilen, daß wir nicht mehr rauchen, nach Kaugummi. Wir geben ihm in angebrochenes Päckchen 5Gums und er ist happy – gut so, besser als zu rauchen 🙂

Wir steuern einen Berg an, von dem man eine tolle Aussicht hat. Als wir kurz Pause machen um unsere Haut mit Sonnencreme zu schützen, hören wir ein lautes Brummen. Ein netter Tourist mein, ob wir das Bienenbrummen hören, überall in den Bäumen sind Bienenkörbe daher kommen die Geräusche. Ach ja stimmt sehen wir jetzt auch, danke sehr. Nebenbei erwähnt haben wir zu Hause noch eine Reportage mit dem Namen „Die Killerbienen von Sri Lanka“. Zum Glück haben wir die noch nicht angeschaut und ich in dem Moment nicht daran gedacht und Alex meinte nur, lass uns gehen.

Da alleine schon das Stehen in der Sonne schweißtreibend ist, beschreibt ein schweißtreibender Aufstieg, nicht mal annähernd das, was dann kommt. Man ist eigentlich, sobald man das Auto verlässt nass, aber der Blick den man von da oben hatte, war es wert.

Aussicht

Aussicht

Dann steuern wir die etwas tiefer liegende Tempelanlage, in der noch buddhistische Mönche wohnen an. Das übliche Schuhe und Mütze aus. Einmal die Stuba umrundet und die nebenliegende Buddha Statue besucht.

Stuba

Stuba

Weisser Buddha

Weisser Buddha

Dann geht’s wieder runter, wo Namal im schön klimatisierten Auto wartet.

Dauer ca. 3 Stunden – Wasseraufnahme 1,5 Liter – Wasserverlust gefühlte 5 Liter 🙂

Weiter geht die Reise nach Aukana Raja Maha Viharaya, wo die größte Buddha Statue der Insel zu bestaunen ist. Die 13 Meter hohe Statue ist aus Granit und aus einem Steinblock gehauen. Wirklich beeindruckend.

Grosser Buddha

Grosser Buddha

Als wir angehalten haben, steht neben unserem Auto ein Verkäufer mit einem Fahrrad und hat so Teiggringel, dabei. Ich frage Namal was das ist und ob es lecker sei. Er meint, nein es ist nicht lecker, aber man kann es essen.
Er sagt ein zwei mal den Namen dieser Dinger, habe ich aber ehrlich gesagt wieder vergessen. Namal meint wir sollen mal probieren. Er redet mit dem Verkäufer dieser schneidet einen auf und macht so rote Paste rein. Bei roter Paste sollte bei einem  auf Sri Lanka die Alarmglocke angehen. Seltenst ist das Erdbeermarmelade, Chili liegt da eher auf der Hand. Wir probieren, ja es ist hot, meint Namal…sauscharf trifft es eher. Aber wirklich lecker. Wir ordern zwei mit ein klein bisschen Chili und es ist dann auch für unsere Weichei-Gaumen erträglich.

Nun geht es in Richtung Sigiriya weiter, wo die Erklimmung des Felsens noch vor uns liegt. Es ist kurz vor eins und wir machen Namal darauf aufmerksam, daß wir ein wenig Hunger haben und gerne was essen würden und noch Geld wechseln müssen.
Er meint kein Problem und macht sich auf den Weg nach. Als wir gegen zwei noch immer irgendwo zum essen, oder was zum essen holen angehalten haben, fragen wir nochmal nach. Er meint 20 Minuten dann sind wir in Sigiriya und da gibt es gutes Essen.
Okay – wir meinten zwar nicht, daß wir unbedingt essen gehen müssen, aber wahrscheinlich ist er dies von anderen Touris so gewohnt. Er steuert dann gegen halb drei auch ein Restaurant an, wo er den Besitzer zu kennen scheint. Welch ein Zufall 🙂
Wir bestellen lecker Reis und Nudeln mit Hühnchen, was wirklich sehr sehr lecker ist.

Die Essen Situation müssen wir mittags jedoch irgendwie anders regeln. Vermutlich war es ein Fehler zu sagen, wir sind ein bisschen Hungrig. Wir hätten sagen sollen, wir sind hungrig. Morgen werden wir Namal einfach bitten uns an einen Supermarkt oder Bakkery zu bringen. So ein Snack auf die Hand ist für uns ausreichend.

Die Hitze macht echt schlapp und es ist nun auch schon halb vier. Da es gegen sieben dunkel wird und wir noch ins Hotel einchecken müssen und in den Pool wollen :), verschieben wir den Aufstieg auf den Felsen auf morgen. Auch deshalb weil der Felsen in Natura viel höher aussieht, als auf den Reisevideos die wir gesehen haben.
Namal stimmt uns zu und meint, es reicht wenn wir morgen um 08.00 Uhr los gehen. Man kann so drei Stunden für Auf- und Abstieg und Besichtigung einplanen. Dann bleibt noch immer genug Zeit über.

Wir checken ins Hotel Sigiriya Village ein – wirklich toll. Wilde Affen vor der Tür, schöner Pool und tolle Zimmer – die so eigene kleine Häuschen sind.

Einer der Hotelaffen

Einer der Hotelaffen

Zimmer aussen

Zimmer aussen

Zimmer innen

Zimmer innen

Eingecheckt ab in den Pool und kurz für Euch den heutigen Tag geschrieben.

Ayubowan – stay tuned

Bernd

P.S.

Extra für Peter…unsere Koffer sind noch immer unsere Wegbegleiter!

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2 Gedanken zu „Stubas, Bienen und Aufstiege

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