Die Tierwelt des Highway 1

Anders als erwartet habe ich bis um 04.00Uhr ganz gut geschlafen. Um vier scheint der erste Flieger zu landen, oder zu starten, auf alle Fälle war ich wach. Zum Glück bin ich nochmal eingeschlafen und um 06.30 vom Wecker und dem zweiten Flieger geweckt worden. Um sieben sollte es Frühstück geben, also fertig machen und vor zum Frühstückstisch. Kaffee – Fehlanzeige – Freundlichkeit – Fehlanzeige. Ein gequältes Morning, ohne auf zu schauen. Ist ja fast wie in good old germany. Auto gepackt, Schlüssel abgegeben, kurz überlegt ob wir einen Freudentanz aufführen sollen, weil wir diese „Unterkunft“ verlassen können. Dann ab zu Starbucks und Safeway. Kaffee bei Starbucks und bei Safeway einen leckeren Blaubeer Muffin geholt.

Als erstes geht es auf dem 17-Mile Drive in Richtung Carmel-by-the-Sea. Die Straße kostet eine Maut von 9,75$. Muss jeder selbst einschätzen ob es sich lohnt. Da gehen die Meinungen auseinander. Ich bin der Meinung es hat sich gelohnt und man sollte es mindestens einmal schon abfahren. Die Strecke geht schön an der Küste entlang. Wir halten an dem ersten Strand an. Als wir wieder weg fahren wollen begegnen wir diesen Einwohnern – welche nicht in einer der vielzähligen Villen dort wohnen

Man bekommt immer mehr den Eindruck als sei joggen, oder besser sportliche Betätigung in der USA so ein Klassending. Je besser das Einkommen, desto eher wird sich sportlich betätigt. Gestern in Monterey habe ich doch immerhin eine Person joggen gesehen. Heute auf dem 17-Mile Drive und später auch in Carmel bekam man im Auto schon fast ein schlechtes Gewissen.

Weiter ging es, die nächsten Einwohner beim Frühstück beobachten

Was genau es gab, will man nicht so genau wissen. Auf alle Fälle muss es sehr lecker gewesen sein, denn man kam dem Geschehen sehr nahe, ohne das sie sich stören liesen

Am Bird Rock gab es Vögel – aber die hatten wir ja schon gestern. Am Fuße des Felsen jedoch tummelten sich diese Genossen…wer erkennt sie

Die 25 cent, welche wir als Wechselgeld beim Eintritt zahlen zurück bekommen, nutzen wir um hier eines der Ferngläser zu aktivieren. Deshalb hier nun mit Superzoom

Das absolute Muss Bild – die einsame Zypresse

Ein sehr schönes Exemplar eines Vogels…wer weiß was für eine Art das ist, darf uns dies gerne mitteilen. So bekommt man Kommentare für Artikel, nicht?

Am Strand von Carmel-by-the-Sea scheinen alle gleichzeitig mit ihren Hunden Gassi zu gehen. Es ist ein Strand der sicher 3km lang ist – der ideale Platz um die Hunde toben zu lassen, ohne das es jemand stört. Diese Bulldoge, oder besser dieses Exemplar Spike, war nicht so in Laune

diese drei dagegen schon eher

Auch hier liegen die Surfer auf der Lauer

Nach einem Kaffee in Carmel-by-the-Sea geht es weiter. Das Wetter ist mittlerweile wirklich gut geworden. Es ist richtig schön sonnig

Highway 1 ist immer die Pazifikküste entlang – das bedeutet, fahren, Vista Point anhalten, Bilder machen, ein bisschen laufen, kurz fahren und wieder von vorne…für Euch heißt das Bilder anschauen

Einfach nur schön – und kaum Menschen

Mehr Wellen und weniger Menschen. Hier nutzen wir die Gelegenheit um barfuß am Strand entlang zu gehen und ein wenig im Pazifik zu laufen. Bei Carmel haben wir dies schonmal versucht. Da war aber schon der Sand so kalt, das es an den Füssen weh getan hat. Hier ist der Sand von der Sonne angenehm warm, das Wasser aber immer noch sehr kalt.

Vollgetankt haben wir zum Glück heute morgen. Es kommt ewig lange nichts außer Natur

Ein Blick von oben auf die gerade gefahrene Strecke von einem der unzähligen Vista Punkte

El Sur Ranch, wem sagt dies was? Hier auf dem Bild soweit das Auge reicht – alles Land der El Sur Ranch und das war nicht mal alles.

 Eine Bucht voller Seelöwen

 Am Julia Pfeiffer Strand kann man die perfekte Bucht bestaunen, wie ich finde. Das ist einfach traumhaft. Leider, oder vielleicht auch zum Glück, gibt es keinen Zugang mehr zur Bucht

Wieder die Küste entlang über eine der unzähligen Brücken. Schön zum fahren, tolle Aussicht und geniale Eindrücke für uns – weitere Bilder für Euch. Obwohl wir wirklich oft anhalten, ein- und aussteigen, Bridget ist immer noch unser Begleiter.

So 100km vor Morro Bay ziehen Nebelschwaden ins Bild – es ist da auch schon kurz vor fünf und wir seit fast 10 Stunden auf der Straße.

Kurz vor Morro Bay stehen drei Autos an der Seite. Wir wissen, es müsste eigentlich noch eine Bucht mit Seekühen kommen. Ob es diese ist? Fast zu wenig los eigentlich. Ich fahre langsam vorbei – nur ein Schild mit „Füttern verboten“. Wir halten an und wollen mal zum Strand gehen. Die anderen Autos fahren mittlerweile wieder weg. Vielleicht doch nichts? Jetzt haben wir schon angehalten und sind hier, laufen wir halt mal vor. Was sehen wir..

Beeindruckend?Toll? Was denkt Ihr? Naja besser als nichts? Lebt die noch? Genau das dachte ich auch – dann ein Blick nach rechts

Der ganze rechte Teil der Bucht ist voll mit Seekühen, die in Gruppen oder wie diese beiden, zu zweit rum liegen

Außer uns ist kein Mensch mehr hier. Man kommt den Tieren bis auf ein zwei Meter nah. Ab und an schaut mal einer zu uns hoch – sie lassen sich aber überhaupt nicht stören.

Dann fahren wir weiter und siehe da, der offizielle Vista Point. Hier ist alles voll mit Autos, Menschen und noch viel mehr Seekühe

Hier ist ein Steg angelegt und man kommt den Tieren lange nicht so nahe, was aber auch gut ist. Es ist nun fast 18 Uhr und es sind immer noch Touristenscharen da. Ausserdem stinkt es hier komischerweise wirklich übelst. Auch wirken die Tiere irgendwie aggressiver und unruhiger als in der anderen Bucht.

Wir fahren weiter und es hat den nächsten Kilometer sicher in fast jeder Bucht noch weiter Seekuhherden. Auf den Parkplätzen der Vista Points gibt es Eichhörnchen, die sehr zutraulich, oder besser verfressen sind. Die kommen schnuppern und wenn es nichts gibt ziehen sie wieder von dannen.

Wir wollten heute keine Zeit damit vergeuden, irgendwo rein zu sitzen um was zu mittag zu essen. Ein Hot Dog oder Burger auf die Hand sollte reichen – falsch gedacht. In Amerika scheint es einen essen am Imbiss nur in Städten zu geben. Es war nun kurz nach 18 Uhr, wir hatten wirklich Hunger. Am Hotel angekommen, sind wir nur schnell eingecheckt und dann wieder zum Essen an den Hafen.

Das Zimmer ist wirklich super für den Preis von 50,-$/Nacht

Nach dem Reinfall gestern, hatte ich schon das Schlimmste befürchtet. Aber schon der Empfang ist sehr herzlich und freundlich. Auch der Hafen ist wirklich süss gemacht. Hier noch ein Blick auf den Morro Rock

Dies soll es für heute von uns gewesen sein. Bei uns neigt sich der Tag dem Ende entgegen, während bei Euch der Tag so langsam beginnt. Wir wünschen Ines alles Liebe und Gute zum Geburtstag und allen anderen einen schönen Tag.

Stay tuned

Bernd und Alex

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