Abschied aus San Francisco entlang der Pazifikküste

Cafe Le öffnete heute erst um 08.00 Uhr. Zu spät für uns, da wir vor der Rush Hour aus der Stadt sein wollten. Da heute Memorial Day und morgen der 75. Geburtstag der Golden Gate Bridge ist, werden viele Menschen in der Stadt erwartet. So ging es, nachdem wir unseren Ford Escape, den Alex mittlerweile Idahoe getauft hat, vollgetankt hatten, zu Starbucks. Gegen 07.00 Uhr waren wir auf der Straße. Eine optimale Zeit, auf der Straße war noch nicht viel los.

Nach kurzer Zeit waren wir dann auf dem Highway 1, welcher unser nun heute und morgen begleiten wird. Ist dies nicht ein idealer Ort, um mit dem Hund am Morgen Gassi zu gehen?

Wie man auf dem Bild sieht, ist das Wetter heute nicht so optimal gewesen und wir hatten zum ersten Mal, keinen blauen Himmel. Es war zum Glück nur bewölkt und ein wenig neblig. Kälter als die letzten Tage war es auch – es hatte nur so um die 60 Grad Fahrenheit – also 16 Grad Celcius. Lange Hose, Pulli und Jacke – nach der Zeit in der Wüste eine angenehme Abwechslung.

Weiter ging es nun auf dem Highway 1 entlang der Pazifikküste. Wir haben nun einhundert Bilder für Euch, welche tolle Wellen und Felsen zeigen. Freut Ihr Euch? Prima im Blog ersparen wir Euch das, aber wenn wir unser Fotobuch fertig haben…

Es bieten sich immer wieder Möglichkeiten um rechts ran zu fahren und die Landschaft und das Meer zu bestaunen. Solche einsamen Buchten gibt es ohne Ende

Wir beschränken uns mal nur auf ein paar Bilder, wir hoffen es sind nicht zu viele. Weiter geht es zu Half Moon Bay – ein Ort an dem die Surfer auf die perfekte Welle warten. Leider kam die Welle nicht in der Zeit, in der wir sie beobachtet haben.

Damit Ihr mal einen Eindruck bekommt, wie der Blick aus dem Fenster bei der Fahrt ist

Fängt es an zu nerven? Nein, dann hier der Blick von unten am Strand

wer findet den Highway

Seit dem ersten Tag Mariposa haben wir dieses Haustier an Bord. Es war sogar einmal mit im Yosemite Nationalpark. Wir haben eigentlich gedacht, daß es nach San Francisco entweder nicht mehr im Auto, oder nicht mehr so lebendig ist. Es handelt sich jedoch wohl um ein sehr hartnäckiges und außerordentlich anhängiges Exemplar – ihr Name ist Bridget.

Es gibt Leute, die behaupten „Angeln rockt“ in Deutschland oder im Elsaß. Wenn, dann rockt angeln so

Es war gerade Ebbe und die Muscheln lagen frei. Es hingen überall Hinweise in Englisch und Spanisch, daß man die Muscheln zwischen Mai und Oktober nicht sammeln soll. Sie sehen auch nicht so aus, als wollte man sie sammeln, finde ich

Eigentlich halten sich alle daran, alle nein ein paar Asiaten nicht. Nicht nur das sie diese abernten, sie essen sie auch an Ort und stelle. Es kann natürlich auch sein, daß es sich um Anhänger einer Selbstmordsekte handelt.

Diese Vögel, wir denken es sind Kormorane – wachen über das Ganze.

Durch Zufall entdecken wir den Pigeon Leuchtturm. Ein wirklich perfektes Postkartenmotiv

Die Wellen am Pazifik sind mehr als beeindruckend und stellen den Atlantik locker in den Schatten.

Alex beim Fotografieren der Wellen

Wir haben für die knapp 200km am Ende knapp 10 Stunden gebraucht. Dies damit ihr Euch vortsellen könnt, wie viele Bilder Euch erwarten. Wir kommen in Monterey in dem Econo Lodge Motel an. Als wir auf den Parklplatz fahren dröhnt uns irgendwelche mexikanische Musik entgegen. Die Gestalten auf dem Parkplatz passen zur Musik. Zu unserer Entschuldigung, es war fast das Einzige was in Monterey noch frei war und mit 90,-$/Nacht eigentlich nicht wirklich ein Schnäppchen.

Ohne Musik und Leute sieht es doch ganz nett aus. Das Zimmer ist, nun ja…also die Koffer passen rein und man kann noch laufen, wenn die Koffer zu sind. Die Koffer aufmachen geht auf dem Bett.

Egal es hat ein Bett und ein Bad und es ist nur für eine Nacht reden wir uns ein. Nunja ist es auch, das Problem ist, oder besser sind…das Zimmer liegt neben der Eismaschine, der Waschmaschine und dem Trockner. Die Eismaschine ist sehr gut frequentiert und die Waschmaschine schleudert gerade. Aber nicht das das alles ist, was wir für unser Geld bekommen, auch liegt das Motel in der Einflugschneise eines Flughafen, welcher dem Lärm nach maximal 500 Meter entfernt ist. Auch der Empfang war sehr herzlich..Kreditkarte und Ausweiß, Zimmer Nummer ist 109, Frühstück ab 07.00 Uhr im Frühstücksraum, der aus einem Tisch mit 4 Stühlen besteht, Check-Out ist bis 11.00 Uhr.

Wer meint das ist unfreundlich, der hat sicher Recht, aber he nicht doch in Monterey. Da ist das wohl normal. Wir gehen essen – schau an da gibt es auch eine Fishermans Wharf, sogar mit bewachtem Parkplatz. Wir suchen ein Lokal, warten auf den Platzanweiser, werden minutenlang ignoriert um dann nach einer Reservierung gefragt zu werden. Die Frage verneinen wir, worauf der Mensch meint, okay um acht, er braucht unsere Namen. No – und wir gehen. Also so ein überhebliches Gehabe – soll er seinen Schrott verkaufen wem er will. Wir gehen in ein italienisches Restaurant, mit freundlichem Service und leckerem Essen.

Dann geht es zurück in unsere Unterkunft. Den Grund für die tolle Musik haben wir nun gefunden. Es ist wohl Abschlussball der örtlichen Highschool.

Die Eismaschine läuft nun zum geühlten 1000 Mal – mittlerweile gehen die Leute aber in Scharen zu der Eismaschine – wäre ja zu schade, wenn nur die Eismaschine lärmen würde. Viel besser wenn man noch den Unterhaltungen lauschen kann..

Meine Empfehlung für Monterey – weiterfahren und zwar schnell. Hier werde ich nie mehr halten.

Stay tuned

Bernd

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