Damen, Haie und schwules Leben

Wie schon die letzten Tage ging es ins Cafe Le zum Frühstück. Danach sind wir zur ersten Station der Hop-on-of Tour gegangen. Wir machten uns auf den Weg zu den Painted Ladies. Es handelt sich um bunte Häuser aus dem 19. Jahrhundert, welche vor dem Hintergrund der Skyline von San Francisco ein bekanntes Postkartenmotiv, bilden. Auf dem Weg dahin musste der Tourbus stoppen, da Präsident Obama, die Hyde Street hinunter fuhr und wir diese nicht passieren konnten. Das ganze ging aber ziemlich unkompliziert, ohne Gullideckel zuschweißen und sonstige Dinge, wie bei uns üblich. Es standen einfach ein paar Polizisten und sperrten den Verkehr bis Obama durch war. Das ganze ging vielleicht 10 Minuten dann ging es weiter.

Es ging durch das italienische Viertel, vorbei an dem Restaurant „The Stinking Rose“. Hier gibt es alles mit Knoblauch. Anscheinend gibt es sogar Knoblauchwein.

 Union Square vorbei an Jimmy Choo – das Bild ist extra für Melanie

Im Financial District telefonieren die Manager bei bester Aussicht

Auch Tenderloin musste wieder durch fahren werden. Dieses mal gab es gerade essen. Hier sieht man was ohne soziale Sicherungssysteme passieren kann.

Beim Stop Alamo Square steigen wir aus, laufen den Hügel hinauf und machen ein paar Bilder von den Damen. Es werden die Strasse ein Stück weiter runter, neue Häuser gebaut. Diese sollen die Painted Gentleman werden.

Dann geht es weiter in Richtung Golden Gate Bridge. Normalerweise wurden hier zwei Stops, einer vor – der andere nach der Brücke, angefahren. Aufgrund der Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag der Golden Gate Bridge am Sonntag, wird heute nur ein Stop angefahren. Eigentlich wollten wir vor der Brücke aussteigen und dann auf die andere Seite laufen und dort wieder mit dem Bus weiter. Dies geht nun leider nicht, wir laufen ein Stück auf der Brücke und kehren dann wieder um.

Da die Brücke ein beliebter Punkt für manche Menschen ist, dem Leben ein Ende zu setzen, gibt es ca. in der Mitte der Brücke ein Hinweis auf ein Sorgentelefon.

Ein letzter Blick dann geht es zurück in Richtung Fisherman’s Wharf Pier 39.

Vorbei an unserem Hotel, dem Lombard Motor Inn

Am Pier 39 gibt es einen Hot Dog und dann geht es in das San Francisco Aquarium. Von der Art her ist dies sowas wie das Sealife bei uns in Deutschland. Nur ist es größer und beeindruckender.

Im richtigen Licht sind selbst so eigentlich ekelhafte Geschöpfe wie Quallen schön

Man läuft dann durch zwei Tunnel in denen es viele Fische, darunter auch einige richtig große Exemplare hat.

Bei Fischen kenne ich mich nicht wirklich aus. Aber das ist zu erkennen, oder?

genau Haie

und Stachelrochen sind drin

Wir fahren dann mit der F-Line, der Straßenbahn von San Francisco in den schwulen Stadtteil Castro.

Es hat überall Regenbogenfahnen und nette kleine Geschäfte. Wir gehen in ein Kaffee – bestellen zwei Kaffee und bekommen zwei Toffees. Als wir dazu noch zwei Kaffee bestellen, merkt der Verkäufer das wir wohl gleich Kaffee wollen. Er will die Toffees wieder  zurücknehmen, wir behalten sie aber. Die Dinger sind wirklich lecker und der Kaffee dann auch. Wir schlendern ein wenig durch Castro und shoppen. Es ist erstaunlich, was um kurz vor fünf in den Kneipen schon los ist.

Dann gilt es langsam Abschied von San Francisco zu nehmen. Da wir noch Koffer packen müssen, gehts zurück in Richtung Hotel und Abend essen. Noch einmal Cable Car fahren

Weltuntergangsprediger bestaunen

Nach meinen ersten gut drei Tagen in San Francisco kann ich sagen, daß dies meine absolute Lieblingsstadt geworden ist und diese New York den Rang abgelaufen hat. Der Vorteil an New York ist, daß es von Deutschland nur 6-7 Flugstunden entfernt ist.

Vor dem Urlaub habe ich in einem anderen Reisebericht gelesen, wie jemand geschrieben hat, das sie San Francisco mit einem weinenden Auge verlassen haben. Dies kann ich nun gut nach voll ziehen. Es fällt sehr schwer hier nun Abschied zu nehmen. Momentan kann ich mich noch nicht so auf den Highway 1 freuen – dies kommt aber bei der Fahrt an der Pazifikküste und den Ausblicken sicher.

Eines weiß ich jedoch dies war nicht unser letzter Besuch in San Francisco. Hier mal einen Halbmarathon oder Marathon zu laufen, ist bei den Hügeln wohl kein realisierbares Ziel, aber hier mal einen Christopher Street Day zu erleben schon eher.

Stay tuned

Bernd

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