Soziale Brennpunkte, Hippies, Asiaten und ein Hochsicherheitsgefängis

Heute haben wir von unserem 48 Stunden Hop-on-off Sightseeing Ticket Gebrauch gemacht. Nach dem Frühstück beim Cafe Le, ging es runter zu Fisherman’s Warf wo wir die Tour beginnen wollten. Noch schnell ein paar Postkarten kaufen, dann gehts los. Während ich darauf warte das Alex bezahlt hat, spricht mich ein Verkäufer wegen der tollen Sigma Kamera an. Er will wissen was sie gekostet hat und sonst noch so Zeug. Dann reinigt er die Linse. Sagt er zumindest, aber es sind immer noch die gleichen drei Flecken wie immer darauf. Seinen Versuch uns irgendwelche UV-Filter zu verkaufen können wir dieses mal abwehren.

Als ersten Ausstieg haben wir für heute Haight-Ashburry geplant. Auf dem Weg dahin geht es durch Tenderloin. Während der Fahrt, bekommt man über Kopfhörer Infos zu den Orten an denen man gerade vorbei fährt. Zu Tenderloin bekommt man folgende Info.

Ein Stadtteil in dem Arbeits- und Obdachlose ansässig sind. Dies führte dazu, daß die Mieten günstig sind. Wir empfehlen Ihnen zu Ihrer Sicherheit, den Stadtteil nach Anbruch der Dämmerung zu meiden.

Wer nun denkt, dies sei übertrieben, oder daß Weingarten schlimm ist, hier ein paar Fotos. Da es sich um Doppeldeckerbusse handelt, kann man Bilder machen. Nach Tenderloin würde ich nicht mal tagsüber gehen.

 Es gibt sogar eine Wäscherei

und ein Hotel mit äußerst netter Nachbarschaft, oder?

Bei der Straße handelt es sich wohl um die „Prachtstraße“ des Tenderloins, immerhin liegt  die Polizeistation in dieser Straße

Dann ging es ins Haight-Ashburry

Ein absolutes geiles Stadtviertel. In diesem Viertel hat der Sommer of Love seine Geburtsstunde gehabt. Janis Jopplin und Grateful Dead haben hier einige Zeit gewohnt, ebenso wie Charles Manson. Ist das nicht wirklich lovely – das Flair der Hippies kann man immer noch spüren.

Es gibt tolle kleine Läden in denen man tolle Klamotten kaufen kann. Diese kann man dort zwar anziehen, bei uns würde man aber wohl eher in der Klapse landen. Straßenmusiker gibt es ohne Ende

Wir schlendern ein wenig die Haight Street hoch und wieder runter. Man kann sich wunderbar fallen lassen und einfach in das Leben der Straße eintauchen. Jedoch schaffen wir es nicht auf eine Stufe mit den Anwohnern zu kommen. Wir hören hier nichts

Auf dem Weg zurück zum Bus kaufen wir uns zwei kleine Schokodonuts. Nach einem Bissen wandern diese im nächsten Mülleimer. Die schmecken einfach eklig und ich denke, hätten wir sie ganz gegessen hätten wir die Wand gehört.

Weiter geht es nach Chinatown. Die Tour in Richtung Chinatwon, führt an der Golden Gate Bridge vorbei. Ein Bild will ich Euch nicht vorenthalten, auch wenn wir erst morgen über die Golden Gate Bridge laufen wollen

In Chinatown angekommen, geht es in den asiatischen Teil der Stadt

Es ist wirklich eine andere Stadt in diesem Teil. Die Schilder sind meist asiatisch und es gibt unmengen an Basaren und Läden mit allem möglichen Kitsch und asiatischen Dingen. In einem Dim Sum holen wir uns was ToGo zu essen. Nudeln mit Hühnchen – wirklich lecker

Je weiter man sich vom Stadttor Chinatowns weg entfernt, desto weniger touristisch wird die Gegend. Das finde ich interessant. Es gibt auf einmal viel mehr Lebensmittel und Gewürze. Auch gibt es in der Auslage dann mal ein wenig Fleisch

Wieso Alex hier so schaut?

Es ist nicht immer gut zu neugierig zu sein. In Chinatown schon zweimal nicht. als wir an dem Laden mit dem Hühnchen in der Kühltruhe vorbei laufen, hören wir ein Huhn. Alex dreht sich um und schaut in den Laden – dumme Idee. Innen packt der Verkäufer gerade das Huhn in eine Papiertüte und tackert diese zu – das Bild ist genau da entstanden.

Dann geht’s wieder zurück zum Bus und ab ins Hotel. Heute abend steht die Besichtigung von Alcatraz noch auf dem Programm. Die Tour haben wir vorab schon gebucht gehabt. Ein gute Entscheidung wie sich zeigt. Die nächste freie Tour wäre am Montag gewesen. Also immer vorbuchen. Mit der Fähre geht es rüber auf die Gefägnisinsel

Es gibt dann eine Gefägnistour, welche sogar auf deutsch verfügbar und auch ziemlich gut gemacht ist und einem ein wenig das damalige Leben im Gefängnis näher bringt. Einige Zellen sind restauriert und wie früher eingerichtet

Nach der Audiotour ist es schon am dämmern und man hat von Alcatraz aus, einen tollen Blick auf die erleuchtete Skyline

Zurück geht es durch das kühle San Francisco ins Hotel, Blog schreiben und jetzt dann ins Bett. Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag

Stay tuned

Bernd

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