107 Grad Fahrenheit in der Wüste

Die erste Nacht in den USA haben wir überstanden. Als es gestern um das Abendessen ging, war die Entscheidung schnell gefällt. Direkt gegenüber dem Hotel war ein Denny’s. In dem Amerika-Forum haben wir eigentlich nur gutes darüber gelesen. Die ersten Burger und Pommes in den USA – einfach lecker. Einzig die Cola welche wir dazu bestellt haben, war ekelig. Chlor und Cola nicht so lecker. Wir wissen Grit, wir sollen Wasser bestellen, das wird kostenlos nachgeschenkt….aber nach 11 Stunden Flug ist uns das nicht eingefallen. Nach dem ersten Schluck der Chlorpfütze dann schon. Ich hatte ein bisschen bedenken, das mein Magen den Chlorangriff unbeschadet übersteht – aber alles okay.

Gegen halb neun spürte man doch, daß wir nun schon über 24 Stunden auf den Beinen waren. Da wir den Shuttle vom Hotel zum Flughafen auf 6.55Uhr bestellt hatten, sind wir schlafen gegangen. Irgendwann nachts bin ich aufgewacht und dachte…hm okay ein bisschen müde bin ich noch – aber es wird jetzt so drei oder vier Uhr sein. Ein Blick auf den Wecker zeige 11:37Uhr – noch nicht mal Mitternacht. Ich bin dann noch ein- zweimal aufgewacht. Heute morgen um 05:45 Uhr sind wir dann aufgestanden.

Runter zum Frühstück, welches es ab 06.00 Uhr gab. Kurz an der Rezeption nach einer Büroklammer gefragt um meine Celion Karte in das iphone zu bekommen. Der nette Angestellte hat mir dann eine passende organisiert. Leider hat dies alles nichts genutzt, da t-mobile an Ihren iphone Kunden verdienen will – Stichwort Simlock. Hätte man vorher sicher mal ausprobieren können – muss man aber nicht.

Der Kaffee beim Frühstück schmeckt erstaunlich gut. Ich nehme mir erstmal einen kleinen Muffin und so ein Ding mit Zuckerguss. Der Muffin ist nicht wirklich lecker, das Zuckerguss teil geht so. Da sehe ich wie ein Pilot der American Airlines sich eine frische Waffel macht.   Waffel das ist lecker! Will ich auch. Hin den Teig portioniert – das war einfach. Das Waffeleisen auf, lieber ein bisschen weniger Teig rein. Waffeleisen zu und was passiert piep-piep-piep. Es piept nervig und unaufhörlich. Hat es beim Piloten auch gepiepst? Keine Ahnung – als die Waffel fertig war sicher – aber vorher? Keine Ahnung, mal weg laufen. Da kommt eine leicht genervte Angestellte um die Ecke und dreht das Waffeleisen um. Siehe da – Magic – es hört auf zu piepsen. Wieder was gelernt. Die Waffel war übrigens lecker.

Wir checken aus – unterhalten uns noch mit einem Soldat der US-Army, welcher nach Jamaica in den Urlaub fliegt und warten auf den Shuttle. Nach der Erfahrung gestern, sind wir auf das schlimmste gefasst. Mit etwas Verspätung kommt das Shuttle dann und hält sogar an. Einchecken am Flughafen geht auch ohne größere Probleme. Mein Koffer ist ein bisschen zu schwer – wir müssen ein paar Sachen zu Alex in den Koffer umpacken.

Der Flug verläuft ohne Probleme. Flugzeit 2:45 Stunden ist nach gestern schon gar nichts mehr. Landeanflug auf Los Angeles International Airport

Ohne die Emigration geht alles schnell. Koffer holen, ab in den Shuttle zu Alamo um den Mietwagen zu holen. Andrew der Angestellte von Alamo versucht und die üblichen tollen Zusatzangebote zu verkaufen. Ein nettes „no thank you“ reicht aber. In der Choice-Line steht ein Ford Escape und ein Hyundai Santa Fee. Es sind schon zwei Urlauber da. Wir favorisieren den Ford Escape, da wir den Santa Fee ja schon kennen. Wie sich später herausstellt, sind die anderen zwei Urlauber auch Deutsche. Sie entscheiden sich glücklicherweise für den Santa Fee. Auto einräumen, Navi anschließen und programmieren, dann kann es los gehen.

Auto fahren in Los Angeles – es gibt schöneres. Stellenweise 6 Fahrspuren, Stau – da die Skyline von Los Angeles

Dann sollten wir ja bald aus Los Angeles sein, denke ich. Falsch gedacht, es dauert eine Ewigkeit bis wir endlich Los Angeles hinter uns lassen. Es sind sicherlich 120km die wir zurücklegen, bis die Straße zweispurig und der Verkehr weniger wird.

Als wir in Los Angeles los fuhren zeigte das Aussenthermometer 78 Grad Fahrenheit – das sind so 26 Grad Celcius – angenehm. Wir entscheiden uns jedoch die Klimaanlage an zu schalten. Als die Windräder kurz vor Palm Springs auftauchen ist das Thermometer auf 100 Grad Fahrenheit geklettert.

Wir finden das Hotel dank Navi ohne Probleme. Parkplatz angesteuert – Thermometer zeigt 107 Grad – Tür auf – wow das ist heiß. 107 Grad Fahrenheit sind so um die 41 Grad Celcius – Ihr im kalten Deutschland beneidet uns nun sicher – aber glaubt uns es ist wirklich schier unerträglich heiß. Schnell eingecheckt – das rote Auto ist unseres

die Sachen im Zimmer verstaut. Dann gilt es im Walmart ein paar Einkäufe zu tätigen.

Stay tuned

Bernd

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