22. Teninger Allmendlauf am 15. Januar

Der Teninger Allemd ist ein rund 1300 Hektar großer Auenwald zwischen den Gemeinden ReuteNimburgTeningenEmmendingenDenzlingen und Vörstetten im nördlichen Breisgau. Der Auen- und Laubwald ist dem Freiburger Mooswald, dem Taubergießen und dem Bechtaler Wald das letzte Relikt von Bedeutung am südlichen Oberrhein. Was Flora und Fauna betrifft, so besitzt der Wald einen großen Anteil an Baumarten wie Eichen, Erlen, Eschen und Buchen, bedrohte Arten wie Hirschkäfer oder Fledermaus sind im Teninger Allmend ebenso zu Hause. Der Teninger Allmend ist heute besonders beliebt bei Freizeitsportlern und Erholungssuchenden. Sportlicher Höhepunkt jedes Jahr ist der Teninger Allmendlauf.

Als Teninger sind die 10km natürlich eine Pflichtveranstaltung und gleichzeitig auch der Start in das neue Laufjahr. Letztes Jahr hatte ich mit 57:43min meine Wettkampfpremiere. Diesesmal wollte ich irgendwas zwischen 50 und 55 Minuten laufen.

Der letzte Wettkampf in 2011 war am 06. November der Herbstlauf, über 19km, in Bad Krozingen. Danach habe ich eigentlich mehr oder weniger planlos vor mich hin trainiert. Die nächste Stufe des Steffnys Trainingsplan, nach dem Plan Halbmarathon unter 2 Stunden, war zu hart. So habe ich mich versucht an dem alten Plan zu orientieren und die Pace einfach zu steigern. Zum Jahresende hin ging dann aber die Motivation und der Trainingsfleiß doch etwas flöten. Wenn man es gut meint, so kann man es Regenerationsphase nennen.

Am Samstag vor dem Wettkampf lief ich dann lockere 20 Minuten. Das dachte ich zumindest. Die Nase fing an zu laufen, ich war kurzatmig und das lockere Laufen war echt anstrengend. Der Allmendlauf, sollte aber gleichzeitig auch die Standortbestimmung, für meinen Laufkurs sein. Also am Samstag noch schnell Minzöl zum inhalieren besorgt und inhaliert was das Zeug hielt. Alex wollte ich mit dem, in der Wohnung vorherrschenden, Minzgeruch nicht so wirklich anfreunden. Er bezeichnete mich als „After-Eight“. Immerhin machte es die Atemwege wieder halbwegs frei.

Am Sonntag war um 11.15 Uhr Start. Nach einem morgendlichen Kaffee und einer Banane gegen 10 Uhr, ging es dann so um 10.30 Richtung Startnummerausgabe. Alex geht zum Bäcker, die Brötchen für Frühstück holen. Erstmal die Startnummer raus finden, da es verschiedene Ausgabestellen gibt.

Wo ist denn der Aushang? Ach da steht auch schon einer und sucht, da ist ja auch der Aushang. Doch was ist das? Letztes Jahr war dies doch noch alphabetisch sortiert. Diese Liste ist nach Startnummer sortiert…na Klasse. Der andere Läufer neben mir, wird leicht ungeduldig und unbeherrscht und meint „Wer kommt den auf so eine bescheuerte Idee?“..ich meine „das verstehe ich auch nicht. Letztes Jahr war das noch alphabetisch“….er findet seinen Namen und zieht von dannen. Ich suche noch gefühlte 10 Minuten und werde immer gereizter…da finde ich mich. Okay Nummer 182…prima. Also zur Ausgabe, Nummer und Namen aufsagen und Startnummer erhalten.

Mittlerweile ist Alex vom Bäcker zurück. Ich erzähle ihm, immer noch leicht aufgebracht, während wir aus der Halle laufen, die nach Startnummer sortierte Liste. Wir nehmen einen anderen Ausgang aus der Halle. Ich schaue zurück und was sehe ich….“Liste nach Alphabet“..steht da eine Tür weiter dann „Liste nach Startnummer“. Das fängt ja mal gut an.

Dann ein wenig einlaufen. Das Wetter ist super. Es ist zwar knackig kalt mit Temperaturen um die 0 Grad aber die Sonne scheint und es hat blauen Himmel. Also mal langsam in die Startaufstellung gehen. Startschuss fällt…aber keine Bewegung im Feld…okay wohl irgendein Problem. Kurz danach aber der richtige Startschuss und das Feld setzt sich in Bewegung.

Als Pace habe ich sowas zwischen 5:10 – 5:20 ins Auge gefasst. Nach den ersten paar Meter mal auf die Uhr geschaut…okay 4:45 eindeutig zu schnell. Tempo raus bis auf 5:15. Die ersten Meter geht es aber dann merke ich das ich doch nachlassen muss, wenn ich die Distanz schaffen will. Es pendelt sich so um die 5:30, was eine Endzeit von 55 Minuten wäre, ein.

Zwischen Kilometer 5-6 habe ich dann einen Durchhänger. Doch es geht mir nicht alleine so. Vor mir läuft eine Frau die immer langsamer wird. Sie hat eine Freundin dabei, die sie immer wieder anfeuert. Klasse da hänge ich mich mal ein paar Meter dran und lasse mich durch die Anfeuerung auch weiter treiben.

Ab Kilometer 7 wird es wieder besser und ich kann wieder ein wenig anziehen. Kurz vor dem Ziel steht Alex mit seinen Eltern. Kurz winken geht es Richtung Ziel und nochmal Spurt, bis ins Ziel.

Am Ende sind es dann 55:34 Minuten. Im Ziel gibt es leckeren warmen Tee und ein nettes Gespräch mit einer ehemaligen Arbeitskollegin, welche ich schon letztes Jahr im Ziel getroffen habe.

Habt einen schönen Tag.

Run Happy

Ciao, Bernd

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