Adrenaline auf der Bahn

Gestern stand Tempotraining auf dem Plan. Langsames Ein- und Auslaufen, dazwischen dreimal 1000 Meter in 5:20 min und 400 Meter Trabpause. Intervalle bis zu 1000 Meter laufe ich gerne auf der Tartanbahn. Dies sollte der Ort sein, an dem der Adrenaline GTS 11 zum ersten Mal richtig Gas geben müssen.

Als ich morgens zur Arbeit fuhr, zeigte das Thermometer nicht wirklich angenehme 4 Grad Außentemperatur. Neblig war es zu dem auch noch. Da ich in der Nähe des Rheins arbeite, hat dies den Vorteil, daß es hier schöne Laufstrecken entlang des Rheindamms gibt, aber auch den Nachteil, daß der Nebel sich sehr lange hält.

Als der Nebel um 10 Uhr sich immer noch nicht verzogen hatte, meldete sich mein innerer Schweinehund so langsam schon mal. „Ach das ist aber neblig und sicher noch so kalt draussen“, „Du hast ja auch die lange Tight daheim liegen lassen“, „Laufen kannst Du ja auch noch nach der Arbeit, da ist das Wetter sicher schöner“…. Pünktlich um zwölf Uhr war der Nebel weg und es war ein perfekter Herbsttag, sonnig kaum Wind – fast zu schade um Runden auf der Bahn zu drehen. Da jedoch mein Ziel, Halbmarathon unter 2 Stunden, dieses mal erreicht werden will, ging es auf zum Intervalltraining.

Am Freitag, war ich kurz davor einen „Test failed“ Bericht für das Seamless Headband zu verfassen. Ich war der Meinung es sieht bei einem Glatzenträger einfach nicht wirklich schick aus. Ich wollte jedoch dem Stirnband noch eine Chance geben und meine bessere Hälfte Alex meinte auch, das es beim Laufen ja nicht auf die Optik ankommt. Okay da hat er ja Recht, aber etwas Optik ist schon wichtig. Ausserdem dachte ich mir, wenn die Sonne scheint, so kann ich noch ein wenig braun auf dem Kopf werden, was bei einer Cap ja nicht geht. So startete ich ausgerüstet mit dem Seamless Headband, was übrigens beim zweiten Mal auch gar nicht mehr so doof aussah mit Glatze, den lieb gewonnen Infitiy Low Cut Laufsocken und den Adrenaline GTS 11 zur Bahn.

Das Einlaufen lief wie erwartet angenehm mit den Adrenaline. Auch beim zweiten Lauf, ist der Unterschied zu dem Vorgängermodell enorm, was sicher an der DNA liegt und die Passform einfach perfekt. Die Dämpfung ist einfach fast unbeschreiblich gut. Ich bin gespannt, was der Langzeittest ergibt und ab wann ein Nachlassen zu Spüren ist. Der Adrenaline sitzt wie gewohnt eng am Fuss, ohne jedoch den Fuss einzuengen. Ganz im Gegenteil, der Adrenaline stützt meinen Fuss perfekt. Im Allgemeinen ist der Adrenaline eher schmal geschnitten. Für Läufer, welche hier mehr Bewegungsfreiheit brauchen, könnte das gewöhnungsbedürftig sein.

Den ersten Intervall begann ich mit dem gewohnten, gefühlten Tempo, um die Pace von 5:20 min/km zu laufen. Nach 200 Meter ein Blick auf die Forerunner – mit Erstaunen lese ich – aktuelle Pace 4:40 min/km. Wow – so schnell war ich noch nie. Also Tempo raus, nach weiteren 200 Meter nochmal Kontrolle der Pace,  5:00 min/km. Dann nochmal langsamer und dann auf 5:15 min/km eingependelt. Gefühltes Tempo – angenehm über die ganzen 1000 Meter!

Zweiter Intervall – diesesmal lasse ich es ein wenig langsamer angehen. Erste Kontrolle sind dann 4:50 min/km, bei der zweiten dann bei 5:15 min/km eingependelt. So langsam bekomme ich den Adrenaline in den Griff 🙂

Dritter Intervall – also nochmal langsamer. Erste Kontrolle 5:00 min/km, bei der zweiten dann auch um die 5:15 min/km. In den Trabpausen zwischen den Intervallen, schaffe ich es immer den Puls wieder auf um die 140 zu senken.

Adrenaline GTS 11 nimmt den Intervallen den Schrecken !!

Der Adrenaline fühlen sich auf der Bahn einfach gut an. Griffig und man hat das Gefühl sie treiben einem automatisch nach vorne. Man hat perfekten Halt im Schuh und auch auf der Bahn. Es fühlt sich nicht schwammig an. So war es das lockerste Intervalltraining bisher.

Die Infitiy Low Cut Laufsocken kamen zum ersten Mal in den Adrenaline GTS 11 zum Einsatz. Beim ersten Test des Adrenaline habe ich meine gewohnten Whrigtsocks gelaufen. Nach ca. 8-9 km habe ich beim ersten Lauf hinten an der Ferse ein leichtes Brennen verspürt und dachte, okay neue Schuhe ist normal, zumal ich auch sehr zu Blasen neige. Jetzt mit den Infity Low Cut Socken – gar nichts. Auch nach dem Waschen behalten die Socken ihre Form und Ihre guten Eigenschaften. Ich sollte die Socken, dem Laufshop meines Vertrauens mal vorschlagen und kann sie nur jedem wärmstens empfehlen.

Laufen mit Stirnband war eine neue Erfahrung für mich. Ich war überrascht wie gut sich das anfühlt. Es läuft kein Schweiß in die Augen und durch das „Oben offen Feeling“ ist die Kühlung und Lüftung auch besser als bei jeder Cap. Also doch kein Test failed – sondern ganz klar eine Empfehlung. Für das Gefühl beim Laufen, nimmt man auch die etwas gewöhnungsbedürftige Optik, der Kombination von Glatze und Stirnband, in Kauf.

Der nächste Lauf steht Mittwoch auf dem Plan. Tempolauf über 6 km, mit Ein- und Auslaufen ist angesagt. Das Wetter soll nass und kalt werden. Somit steht die Essential Run Jacket vor Ihrem ersten Regeneinsatz. Ob die Long Tights schon zum Einsatz kommen wird sich zeigen.

Habt einen schönen Tag.

Run happy

ciao, Bernd

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