Über Bernd Kuebler

Ich heiße Bernd, bin Jahrgang 70, wohne in Teningen bei Freiburg und komme aus Grißheim. Ich bin seit September 2000 mit Alex zusammen. Im August 2002 haben wir das ganze offiziell ”legitimieren” lassen und leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Zu unserer kleinen Familie gehören noch unsere beiden Kater Zeus und Osiris.

Und es hat Zoot gemacht…

Am Sontnag ist der Großteil unserer Trainingsgruppe beim Schluchseelauf angetreten. Ich war am Wochenende mit Alex, seinem Bruder und Vater in Brotte. Das alljährliche Pflegen der Parkanlage stand an. Aus diesem Grund bin ich nicht beim Schluchseelauf gelaufen. Wie sich herausgestellt hat, eine gute Wahl, das Wetter war wohl alles andere als schön.

Am Mittwoch war deshalb dann ein reduziertes Trainignsprogramm, mit 10 x 400 m Intervallen, angesagt. Jens hatte ausserdem zu dem Termin eine Testaktion mit Schuhen von Zoot organisiert.

Die Zoot – Schuhe und die Laufbekleidung finde ich eigentlich wirklich gut, da es diese in meist knalligen Farben gibt. Da Zoot aber eher im Triathlonbereich aktiv ist, war ich mir nicht so sicher, ob das was für mich ist. Die Testaktion war somit eine gute Gelegenheit die Schuhe unverbindlich unter normalen Trainingsbedingungen mal zu testen.

Der Vertreter der Firma stellte kurz das Unternehmen und die mitgebrachten Schuhe vor. Mir haben es direkt die Men’s Ultra TT 6.0 angetan. Knalliges Orange, typische Triathlon-Schnürung und auch auffallendes Design.

So wird der Schuh auf der Homepage beworben:

Der Ultra TT wurde von Triathleten für Triathleten entwickelt und ist weiterhin der populärste triathlonspezifische Laufschuh. In den vergangenen sechs Jahren wurde er immer weiter verbessert, ohne dabei den zuverlässigen Komfort und die Performance zu opfern, die ihn so beliebt gemacht haben. Der Ultra TT 6.0 ist ein Laufschuh, der Ihnen schnelle Wechsel ermöglicht und die Füße beim Laufen trocken hält. Er wurde für elegante, kräftige Läufer entwickelt, die einen neutralen triathlonspezifischen Wettkampfschuh suchen. Der Ultra TT 6.0 hat die Kraft von sechs Generationen!

 

Material:
Quick-Lace-Schnürung für schnelle Wechsel nach T2
CarbonSpan+ für kraftvolles Abrollen
Die asymmetrische Schnürung passt sich perfekt der Fußform an und umhüllt den Spann sicher
Gewicht: 255g
Sprengung: 21mm/11mm

Schon auf den ersten Metern beim Einlaufen merke ich, daß der Schuh wirklich leicht ist und er sitzt auch angenehm. Wir drehen ein paar Runden auf der Bahn und ich wechsele Mal den Schuh, auf ein anderes Modell, dessen Namen mir jetzt aber entfallen ist. Schon bei der ersten Runde ist ein Unterschied zu spüren. Dieser Schuh fühlt sich steif an, so daß ich direkt wieder zum Ultra TT 6.0 zurück wechsle.

Der Ultra TT 6.0 läuft sich auf der Bahn sehr gut. Man spürt den direkten Kontakt zum Boden und hat auch gute Haftung. Bei den Steigerungen habe ich bei hoher Geschwindigkeit das Gefühl als würde der Schuh auf der Bahn rutschen. Das kann aber auch dran liegen, daß es heute regnet und die Bahn generell nass und rutschig ist.

Ich absolviere die ganzen Intervalle in dem Schuh und überlege mir vielleicht für den Halbmarathon im Herbst, diesen zu kaufen. Die Pure Reihe von Brooks haben mir es aber auch angetan und ich bin da noch nicht so sicher. Vielleicht kann man die auch mal irgendwo testen.

Intervalle zur Frustbewältigung

Die Trainingseinheit am Dienstag hat doch einiges an Frust verursacht und was macht man am Besten zur Frustbewältigung? Intervalltraining? Nun eigentlich nicht, aber da mittwöchliche Training stand auf dem Plan. Da es abends nun wieder länger hell ist, tauschen wir das Hallentraining, gegen Training auf der Bahn im Seeparkstadion.

Jens hat Uhrzeit und vorgeshenen Einheiten tagsüber schon gemailt. Treffpunkt Seeparkstadion um 19.45Uhr – mit gemischten Gefühlen mache ich mich fertig. Ich freue mich schon die Leute nach meinem Urlaub wieder zu sehen, aber die gestrige Einheit macht nicht gerade Mut für das heutige Trainingsprogramm. Hinterherlaufen, das ist nicht so meins :)

So kämpfe ich mit meinem inneren Schweinehund, finde aber keine für mich geeignete Ausrede. Auch kein Stau mehr auf der Autobahn, also los gehts. Vom Parkplatz bis zum Stadion ein bisschen langsam einlaufen. Schon wieder leicht außer atem, das kann was werden. Ein Blick auf die Uhr zeigt aktuelle Pace 5:15 min/km – nun das ist sicher kein langsames einlaufen. Also Tempo raus und gemütlich zum Stadion, wo auch schon der Großteil der Gruppe auf den Trainer wartet, der dann auch kurz darauf erscheint.

Erstmal locker barfuß ein paar Runden auf dem Kunstrasen einlaufen und Urlaubs- und Wettkampferlebnisse austauschen, gefolgt von Dehn- und Kraftübungen.

So sieht das heutige Programm aus: 1000m – 4:30 min/km mit Lauf-ABC; 5x400m – 200m Trabpause; 5x300m- 200m Trabpause. Die Intervalle sollen wir mit einer Pace von 4:00 – 4.15 min/km laufen. Im Gegensatz zu gestern klappt das wirklich gut und der letzte 300m Intervall geht sogar mit einer Pace von 3:45 min/km.

Woran es liegt, keine AHnung? Vielleicht am leckeren Grillgeruch von den Leuten die neben dem Stadion auf dem Rasen grillen und picknicken, oder eher der Motivation durchs laufen in der Gruppe? Egal – so ist der aufkommende Lauffrust vom Dienstagtraining direkt im Keim erstickt :)

Die Trainingsdaten sehen aufgrund der Intervalle seltsam aus

Intervalltraining 09. Mai

Intervalltraining 09. Mai

Beim Auslaufen ist es dann bereits dunkel und die Leute im Seepark sind vom Grillen zum Bier trinken über gegangen :)

Frühling, Sonne….schwere Beine und ein wenig Lauffrust

Die Läufe letzte Woche direkt nach dem Urlaub liefen wirklich gut. Es fühlte sich locker an und war vom Tempo her gut, wenn man die zwei Wochen ohne ernsthaften Lauf bedenkt.

Gestern hatte es tolles Wetter, ganz entgegen der Vorhersage. Regen mit ab und an Sonne, so sollte das Wetter werden. Von Regen war jedoch zum Glück nichts zu sehen und es schien den ganzen Vormittag die Sonne und die Temperaturen waren so um 20 Grad.

Eigentlich ideales Laufwetter für ein lockeres Läufchen in der Mittagspause. Das dachte ich auch und wollte die große Runde, was so um die 13km sind, laufen. Die Strecke geht am Rheindamm entlang, durch den Rheinwald und über die Felder wieder zurück ins Büro.

Wenn man den Barfußlauf aus Sri Lanka nicht zählt, so ist es dieses Jahr das erste Mal, daß ich in kurzen hosen und T-Shirt laufe. Es fühlt sich wirklich toll an, Sonne, ein leichter Wind und die Beine fühlen sich auch gut an….leider änderte sich das schneller als mir lieb war…

Am Rheindamm einen Schwan beobachtet und neben einem Hausboot auf dem Rhein hergelaufen, so vergehen die ersten 6km ohne groß aufs Tempo zu achten. Das rächt sich dann aber schlagartig und von jetzt auf gleich, werden die Beine schwer und das Laufen fällt echt schwer.

Ich gönne mir eine 400m Gehpause und erhole mich etwas. Laufe wieder los, aber die Beine sind noch immer schwer und ich schnaufe auch mehr als gewohnt bei dem Tempo. Ich entscheide die Strecke abzukürzen und schiebe mit jedem Meter mehr Frust :)

Rundenzeiten

Rundenzeiten

Es gibt Tage an denen es nicht so läuft, hätte ich zwar letzte Woche erwartet, aber vielleicht waren auch die knapp 65km letzte Woche, als Wiedereinstieg zu viel.

Nach 11,68km komme ich wieder im Büro an und bin wirklich gefrustet. Dehnen, duschen, umziehen und den restlichen Arbeitstag irgendwie rum kriegen.

Strecke 08. Mai 2013

Strecke 08. Mai 2013

Es kann nur besser werden und ich hoffe nicht mehr all zu viele Trainingskilometer dieser Art hinter mich bringen zu müssen.

Ayubowan – LongLife oder Tattoos und Termine

ayubowan

Am Samstg wollten wir nun den Termin für das nächste Tattoo vereinbaren. Das Motiv stand fest und auch die Körperstelle. Auf den linken Unterarm soll folgendes tätowiert werden.

Früher hatten wir die Tattoos in Freiburg bei Detlev stechen lassen. Leider hat er sich von seiner Freundinn, mit der er das Tattoo- und Piercing Studio bei der Johanneskirche in Freiburg hatte, getrennt.

Das letzte Tattoo habe ich in Teningen bei Stefan im Bodypain stechen lassen. ein Termin für ein Tattoo ist ja keine spontane Sache, wie bei einem Piercing oder so. Wir dachten, daß wir uns so im Herbst, nach dem München Marathon und unserem Allgäu-Urlaub tätowieren lassen, was Mitte/Ende Oktober wäre.

Da man mit einem frisch gestochenen Tattoo nicht unbedingt in die pralle Sonne soll und auch Sport machen nicht das Beste ist, passt das ganz gut so. Irgendwann wird es ja sicher mal Sommer und für meine Wettkämpfe und das Training würde das auch gut passen.

Auf ins Bodypain – oh gerade keiner da. Nur zwei Angestellte die gerade was im PC nachschauen. Wir stellen uns an Tresen und warten. Alex entdeckt auf dem Tresen ein Blatt und meint, oh schau der nächste freie Termin zum tätowieren ist im Juni, das geht ja noch. Mir kommt das aber nun doch arg schnell vor und ich schaue nochmal genau hin. Ach ne Schatz – das ist Juni 2014! – mit großen Augen schauen wir uns an und sind dann beide der Meinung, daß wir so lange nicht warten wollen. Also gehen wir unverrichteter Dinge wieder.

Was nun? In Emmendingen gab es mal Werner’s Tattoo. Die sind mittlerweile nach Weisweil umgezogen. Das Studio soll eines der Besten in der Regio sein. Länger als Juni 2014 wird es da schon nicht dauern und selbst wenn, dann gibt es ja auch in Freiburg noch Studios. Also machen wir uns, nach kurzem Suchen der Adresse, auf den Weg.

Als wir reinkommen, sind gerade zwei Mädels am Besprechen Ihres Motives mit einem der Tätowierer. Er schaut auf und begrüßt uns freundlich. Als die Mädels sich besprechen müssen, kommt er zu uns. Wir erklären ihm Motiv und wo es hin soll. Er meint, ach das ist ja nur ne Kleinigkeit, das kann er mal dazwischen schieben, ob wir diesen Freitag Zeit hätten. Leider sind wir dieses Wochenende nicht da, so daß es nicht geht.

Schade meint er, denn mit normalen Terminen, sind sie gerade bei Januar 2014. Verglichen mit Juni 2014 wäre das ja schon ein Fortschritt. Wir meinen nun kann man nichts machen und Januar wäre auch okay. Er merkt aber wohl, daß wir es schon gerne früher hätten und meint, wartet mal er schaut nochmal – 28. Mai okay, meint er? Ja klar das geht super und besser als Januar.

So haben wir nun am 28.05.13 von 16.00 – 18.00 Uhr unseren Termin für das Tattoo. Sonne ist kein Problem meint er. Man soll halt nicht in die pralle Sonne, so 4-5 Tage. Das Studio wirkt echt toll. Freundliche Mitarbeiter und ein helles freundliches Ambiente. Mal sehen wie es nach dem Stechen ist :)

Wir sind jetzt eine Woche wieder in Deutschland und am Sonntag war ich das erste Mal in der Sonne laufen! Also sollte das kein Problem sein. Auch mit dem Training geht das gut, da mein nächster Wettkampf erst am 21.06. geplant ist.

Ayubowan

Bernd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tag hat 27 Stunden…unsere Erfahrungen mit mein Fernbus und Qatar Airways

Sri Lanka, Samstag 27.04. – 21.45Uhr Ortszeit, 18.15 Uhr unserer Zeit, die Koffer sind fertig gepackt und wir sind abfahrtbereit. Auf dem Weg vor zur Rezeption, kommen uns zwei Angestellte entgegengeeilt und nehmen uns die Koffer ab. Etwas an das wir uns in den zwei Wochen nur schwer gewöhnen konnten, ist das man einem jedem Handgriff abnehmen will.

Der Fahrer, welcher uns zum Flughafen bringt, fährt gerade in den Hof. Es ist so ein Mitsubishi Van und der Fahrer ist ein älterer gemütlich wirkender Herr. Während unsere “federleichten” Koffer in das Auto geladen werden, verabschieden wir uns von Renate und dann geht es los.

Geplante Fahrtzeit sind ca. 4 Stunden, da es aber schön spät ist und der Verkehr nicht so stark ist wie sonst, sollte es schneller gehen. Es geht Richtung Galle und dann biegt der Fahrer auf die Autobahn ab. Die normalen Strassen auf Sri Lanka sind in etwa so wie in Deutschland schlechte Feldwege….aber die Autobahn….dagegen sind unsere Autobahnen, schlechte Feldwege. Die Autobahn ist echt top!

Im Gegensatz zu Deutschland hat es Sri Lanka schon geschafft und eine Autobahngebühr eingeführt. Wir fahren gerade 5 Minuten auf der Autobahn als Alex anfängt panisch in seinem Rucksack zu wühlen….scheiße ich glaube ich habe mein Handy vergessen, meint er. Oh super Timing, auf der Autobahn ist umdrehen so einfach. Ich rufe bei Ihm auf dem Handy an, vielleicht ist es ja nur im Rucksack verschütet – es klingelt…aber kein Zeichen im Rucksack. Okay es liegt wohl auf dem Liegestuhl der Cabana, wo ich jetzt auch lieber wäre.

Obwohl die Antwort fast klar ist, fragen wir den Fahrer, ob eine Chance besteht nochmal schnell zum Hotel zurück zu fahren, da wir ein Handy vergessen haben. Er überlegt kurz und meint, nein es tut ihm leid, es gibt her keine Ausfahrt, so daß er abfahren könnte. Wir sollen schnell im Hotel anrufen und Ihnen mitteilen, daß sie das Handy nachschicken sollen. Ich versuche mein Glück, es geht aber keiner ran.

Anscheinend hat der Fahrer eine besondere Nummer und erreicht jemand. Er reicht mir sein Handy weiter und erkläre unserem Roomboy die Situation. Er hat denke ich verstanden und wünscht uns einen guten Trip…ob der meint wir haben was eingeworfen? Egal denke ich mir, bedanke mich. Zur Not schreiben wir einfach von Deutschland aus, eine mail an Rainer und Renate.

Weiter geht die Fahrt auf der Autobahn. Ich glaube so langsam zu wissen, was er mit dem Trip meinte. Entweder ist der Fahrer müde, halbblind (die Brille hat er immerhin auf der Stirn), besoffen oder er hat einen Trip geschmissen, auf alle Fälle hat er enorme Probleme die Fahrbahn zu halten. Ich schaue Alex an, der auch entsetzt wirkt. Krampfhaft versuche ich nicht nach vorne auf die Strasse zu sehen. Ich glaube die Menschen hier sind es nicht gewohnt auf einer geraden Strasse, ohne Schlaglöcher und mit 5 Autos nebeneinander zu fahren. Als wir kurz vor Colombo von der Autobahn abfahren, schicke ich ein Stoßgebet zum Himmel, das haben wir heil überstanden. Die weitere Fahrt zum Flughafen, über Schlaglochpisten und mit gut Verkehr, schafft er super und setzt uns so gegen 00.30Uhr Ortszeit am Flughafen ab.

Einchecken und warten bis zum Boarden. Wir starten mit etwas Verspätung, hoffentlich holen wir die noch auf. Wir haben in Doha nur ca. 1 Stunde 45 Minuten Aufenthalt. Das hört sich reichlich an, das Problem ist aber, das man in Doha irgendwo in der Wüste landet und dann mit einem Bus zum Transferterminal gefahren wird. Auf dem Hinflug sind wir sicher fast 40 Minuten in der Gegend rum gefahren.

Im Gegensatz zum Hinflug von Doha nach Colombo, wo wir gefühlt in einer alten Sardinendose gessen sind, ist es diesemal ein bisschen besser. Wir fliegen mit einer A321 neueren Baujahres. Qatar Airways – die 5 Sterne Airline – so der Werbeslogan. Weit gefehlt. Diesemal funktioniert zwar mein Insight Entertainment System, dafür ist das von Alex ohne Funktion. Im Flieger sind rechts und links dreier Sitzreihen – kein 5 Sterne Komfort. Das Essen ist gut, zu Trinken gibt es Kaffee, Tee und Säfte zum Essen – versteht ihr das unter 5 Sterne? Der Rest vom Flug kommen ab und an Stewardessen mit Tabletts auf den Wasser- und Saftbecher stehen vorbei. Sie laufen aber ohne zu Fragen durch die Reihen, wenn man gerade nicht aufpasst, hat man halt Pech gehabt – 5 Sterne? Jeder hat mal einen schlechten Tag, aber die Laune der Stewardessen ist so, daß man sich nicht traut nach einer Cola oder so zu fragen. Alles in allem ist zwar das Flugzeug etwas besser als auf dem Hinflug, dafür der Service und die Freundlichkeit in einem Billigflieger sicher nicht schlechter.

Die Verspätung können wir leider auch nicht aufholen und so haben wir bis zum Check-In unseres Fluges nach München noch ca. 30 Minuten um zum Transferterminal zu kommen. Dort müssen wir natürlich nochmal durch eine Sicherheitskontrolle. Blick auf die Uhr, boarden ist schon seit 10 Minuten. Wir hetzen zu unserem Boardingsterminal und boarden. Wieder gehts mit dem Bus zum Flieger und wir heben ab.

Anders als auf dem Hinflug nach Doha ist nun der Flieger eher ein älteres Model. Auch hier wieder, schlechter Service, gutes Essen und alles in allem keine 5 Sterne Airline. Wir hatten überlegt direkt mit SriLankan Airlines zu fliegen. Es hies jedoch daß Qatar so toll sein soll und der Sitzabstand und so top sei. Nun aus Erfahrung wird man klug. Qatar fliege ich nicht unbedingt wieder und wenn es das nächste Mal nach Sri Lanka geht, ist SriLankan unserer erste Wahl.

Im Gegensatz zum Hinweg, haben wir uns für den Rückweg dazu entschieden mein Fernbus auszutesten. Die Bahnfahrt hätte da um die 160€ für zwei Personen kosten sollen. Der Preis für die Busfahrt lag bei knapp 40€. Was man so im Netz lesen konnte, sollen die Buse eine gute Alternative zur Bahn sein.

Geplante Abfahrt des Buses Sonntag 28.04. 15.30Uhr. Wir sind zwar pünktlich in München um 13.30Uhr gelandet, aber bis wir durch die Passkontrolle und Gepäckausgabe sind dauert es etwas. Mit der Bahn braucht man auch so 45 Minuten bis zum Busbahnhof. Also erstmal nichts mit essen. Keine Zeit, also holen wir uns zwei Brezeln auf die Hand und hetzen zum Bahnhof. Man soll mindestens 15 Minuten vor Abfahrt da sein. Das schaffen wir gerade so…suchen unseren Bus…tja…da ist nichts…nur viele Menschen die nach Freiburg wollen.

Ratlosigkeit, dann entdecken wir einen Bus über dem Freiburg steht. Mal hin, Freiburg nein da fährt er nicht hin. Er fährt nur nach Friedrichshafen, in 20 Minuten kommt noch ein Bus, der fährt direkt durch nach Freiburg. Ah okay, dann ist das der wo alle stehen. Da steht 15.45Uhr Freiburg drüber und kein Bus da. Nein das ist ein anderer meint der. Der 15.30Uhr Bus nach Freiburg kommt in 20 Minuten. Ah okay dann hat er halt 10 Minuten Verspätung. Wäre vielleicht ganz gut, wenn man das irgendwo anschreiben würde – das schafft selbst die Bahn!

Um 15.50Uhr macht sich der Bus auf nach Friedrichshafen. Er meint nochmal der Bus nach Freiburg kommt in 20 Minuten. Allzheimer oder was? Das hat er vor 20 Minuten schon gesagt. Meine, nein unserer Laune ist nach mittlerweile fast 24 Stunden Reise, leicht angespannt, wie man sich denken kann. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt der Bus nach Freiburg so um 16.15Uhr an. Der Busfahrer steigt aus, macht die Klappen zum Koffer verstauen auf. Rein mit dem Gepäck und ab in den Bus….weit gefehlt. Es bildet sich ein Riesenstau vor der Tür, da die andere Busfahrerin einen auf deutsche Wichtigtuerin machen muss und meint jetzt erstmal jedem nach dem Namen zu fragen und dann dessen Namen auf dem Handy zu suchen und einzucecken. Ich habe echt einen Hals und denke mir, wenn das so weiter geht, stehen wir um 17.00Uhr noch da. Liebe mein Fernbus, wieso habt Ihr QR-Codes auf den Fahrkarten gedruckt, aber Eure Fahrer kein QR-Qode Lesegerät? Auch das schafft die Bahn schon!

Der Busfahrer hat irgendwann ein einsehen und faucht die Dämlichkeit an. Sie solle die Leute einsteigen lassen, wir haben genug Verspätung und die Leute ja eh Fahrkarten. Später kontrolliert sie dann während der Fahrt. Los gehts und ab in den Stau! Es sind irgendwelche Umleitungen und so und wir brauchen fast eine Stunde bis wir aus München raus sind. Der Fahrer entschuldigt sich später für die Verspätung. Es hat wohl nachmittags eine Panne am Bus gegeben und so mussten 4 Stunden auf den Service warten. Mir eigentlich egal, dann sollen sie halt einen Ersatzbus schicken. Er kennt sich auch in München nicht aus und auch im Bus sei keiner gewesen, der ihm eine andere Route vorgeschlagen hat, deshalb ist er nach Beschilderung gefahren. Deshalb dann die Stunde im Stau. Nun gefragt, ob sich wer auskennt hat er nicht. Ausserdem gibt es sowas, daß nennt sich Navigationsgerät. Gibts für kleines Geld, sogar als App fürs Handy, welches an der Scheibe klebt. Klingt alles nach einer sehr biligen Ausrede.

Total gefrustet kommen wir um 21.30Uhr in Freiburg an. Fazit des Tages einmal mein Fernbus, aber sicher nicht wieder. Eine Alternative zur Bahn ist das nicht. Bei der Bahn, werde ich wenigstens informiert, wann und sogar wie lange der Zug Verspätung hat. Mein Fernbus werde ich meiden. Lieber zahle ich das bisschen mehr Geld und komme halbwegs pünktlich an. Modern war der Bus auch nicht wirklich. Er wirkt eher wie ein besserer Schulbus. Never ever mein Fernbus.

Alex Vater holt uns am Bahnhof ab und wir werden mit leckeren Schnitzel, Spätzle und Salat verwöhnt und berichten von unseren Urlaubserlebnissen

Ayubowan

Bernd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der letzte Tag im Paradies…und ein Schockerlebnis..

Mittlerweile sind wir wieder zurück in Deutschland. Wer von Euch den Blog aufmerksam verfolgt hat, dem ist sicher aufgefallen, daß noch zwei Tage fehlen. Selbstverständlich werden diese noch nachgeholt :)

Unser Flieger geht am Sonntag früh um 04.30Uhr. Da die Fahrt vom Rockside bis zum Flughafen, ca. 4 Stunden dauert, ist unser Transfer auf heute abend 22.00Uhr bestellt.

Am gestrigen Abend, kommt auf die Hauskatze des Rockside, welches eigentlich die Katze des Nachbarn ist, auf die schon obligatorische Stippvisite auf der Terrasse vorbei.

Rockside Katze

Rockside Katze

Am Abreisetag ist die Stimmung irgendwie immer seltsam. Auf der einen Seite ist man traurig, daß der Urlaub nun wirklich zu Ende ist, auf der anderen Seite, ist man auch voller Vorfreude auf die Lieben zu Hause.

Den Tag beginnen wir wie immer mit dem Baden im indischen Ozean, direkt vor dem Hotel. Ein älterer Herr verbringt seit ein paar Tagen, den Morgen am Strand mit Hantel stemmen. Bilder die wir bisher nur von Venice Beach kannten. Leider habe ich ihn nicht mehr bei seinen Kraftübungen erwischt, sondern erst beim Cool-Down

Venice Beach

Venice Beach

Den Tag verbringen wir eigentlich nur auf der Terrasse der Cabana, dem Meer und dem Restaurant. Auf eine Zimmerreinigung verzichten wir heute, da wir ja abends aus checken. Wir machen ein paar letzte Bilder von Sri Lanka für Euch

Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrtschiff

Angler

Angler

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen die zweite

Kreischhöhrnchen die zweite

schwarzer Vogel

schwarzer Vogel

weißer Vogel

weißer Vogel

Im Rockside ist heute ganz besonderer Hausputz angesagt.

Hausputz

Hausputz

Kurz vor dem Abendessen geht Alex duschen. Auf einmal ertönt ein Schrei auf dem Bad. Ich Windeseile renne ich in die Cabana, Alex meint zwar es hat ewig gedauert, aber im Alter ist die Reaktion auch langsamer, außerdem rauscht das Meer so laut. Alex steht da, das Handtuch umgebunden und zeigt ins Bad…ich folge seiner Hand und was sehe ich…..eine schwarze nicht wirklich kleine Spinne. Nun ist guter Rat teuer, egal ob ungefährlich oder nicht, die Dinger sind eklig und die ist riesig.

Renate sitzt draußen auf dem Schildkrötenausguck. Ich sage ihr, daß wir eine Riesenspinne im Bad hätten. Sie meint, nun sie macht die nicht weg, das wollte ich ja nicht :) Ich sollte den Roomboy Hassan fragen. Also vor zum Restaurant, keiner….in die Küche….auch keiner…toll, normalerweise ist da immer einer…weiter in den Hof..da sitzen sie und rauchen.

Als Hassan mich sieht kommt er direkt auf mich zu und meint, wie er mir helfen kann. Ich erkläre ihm die Spinnensituation. Er meint kein Problem, geht in die Küche, schnappt sich Insektenspray und Schaufel und Besen. Auf dem Weg zur Cabana, will er wissen ob die Spinne groß sei. Da ich ihm schlecht sagen kann, daß es eine Monsterspinne von unermesslichem Ausmaß ist, entgegne ich, es kommt drauf an. In Deutschland wäre es eine große Spinne, wie die Relationen hier auf Sri Lanka sind kann ich nicht beurteilen.

Vorbei an Alex, der mittlerweile auf der Terrasse steht, gehen wir ins Bad. Sein Versuch die Spinne einzufangen, scheitert….und die Spinne klettert an die Decke und entschwindet. Hassan sprüht etwas Insektenspray hinterher und meint, so erledigt. Ich glaube die Spinne ist für hiesige Verhältnisse, eher klein:)

Nun toll, ich muss auch noch duschen. Als ich ins Bad gehen will, ist die gute wieder da. Diesesmal stehe ich im Handtuch da und Alex geht auf die Suche nach Hassan. Kurze Zeit später erscheint dieser, wieder lachend im Bad. Diesesmal jedoch ohne Insektenspray, sondern nur mit Schaufel und Besen. Die Spinne hat sich auf einer Dachsparre versteckt..ich zeige sie ihm. Als er diese dann auf den Boden schubst, verlasse ich fluchtartig die Cabana, deshalb gibt es davon auch keine Bilder.

Kurze Zeit später kommt er mit der toten Spinne auf der Schaufel nach. Er selbst hat den Kampf mit der Spinne, ohne Blessuren überstanden. Renate hat das Treiben mit einem Grinsen beobachtet. Hassan erklärt uns, daß die Spinne nicht gefährlich war, na das ist doch was…

Zum Abendessen essen wir ein letztes Mal Reis und Curry, heute mit Prawns. Dann gilt es die Rechnung zu begleichen und Koffer zu packen.

Unser Transfer erscheint pünktlich um kurz vor zehn. Wir verabschieden uns schweren Herzens von Renate und Hans und der tollen Belegschaft und die Tortur der Heimreise beginnt…davon jedoch in dem nächsten Artikel mehr.

Ayubowan

Bernd

P.S.
ist Euch die Veränderung am Blog aufgefallen?

Das Ende naht langsam aber unwiderbringlich

Die letzten zwei Tage hier auf Sri Lanka sind angebrochen. Wir beschließen, diese nochmal zum relaxen und Batterien aufladen zu nutzen.

Nichts desto trotz soll es für Euch zu Hause, auch was zu lesen und zu schauen geben. Da gestern ja Vollmond war, hier ein Bild bei Nacht und aufgehendem Vollmond

Vollmondnacht

Vollmondnacht

Damit Ihr Euch vorstellen könnt, wo wir die letzten 7 Tage verwöhnt wurden und die Seele baumeln lassen konnten, ein virtueller Rundgang durch die Rockside Cabana Anlage.

Unten Restaurant - erstes Fenster oben unser Zimmer für die ersten vier Tage

Unten Restaurant – erstes Fenster oben unser Zimmer für die ersten vier Tage

unten links der Wohnbereich der Besitzer Renate und Hans

unten links der Wohnbereich der Besitzer Renate und Hans

Palmengarten und Cabana 2 und 3

Palmengarten und Cabana 2 und 3

Aussendusche zum abduschen des Sandes vom Strand

Aussendusche zum abduschen des Sandes vom Strand

Schildkrötenbeobachtungsplatz und Hängematte vor unserer Cabana

Schildkrötenbeobachtungsplatz und Hängematte vor unserer Cabana

Heute morgen nehmen wir, zu unserem Strandbesuch vor dem Frühstück unsere Unterwasserkamera mit und haben uns mal daran versucht, ein paar Aufnahmen des Meeres und dessen Bewohner zu machen.

Heute morgen ist der Strand menschenleer nur ein paar Vögel sind zu sehen

Vogel am Strand

Vogel am Strand

noch ein Vogel am Strand

noch ein Vogel am Strand

Natürlich sind auch die joggerunfreundlichen Strandhunde schon da. Da wir aber normal am Strand entlang laufen, nehmen sie keine sonderliche Notiz von uns. Auf das barfuß laufen am Strand habe ich den Rest des Urlaubs verzichtet.

joggerunfreundliche Strandhunde

joggerunfreundliche Strandhunde

Wir versuchen uns an Unterwasserbildern, was sich schwieriger gestaltet als erwartet

Fisch 1

Fisch 1

Fisch 1

Fisch 1

Fisch 2

Fisch 2

Fischschwarm

Fischschwarm

Mal keine Fische im Wasser

Alex

Alex

Bernd

Bernd

Schiff

Schiff

Heute ist der Wellengang sogar noch ein wenig stärker als die letzten Tage. Leider lässt sich dies auf Bilder, nur sehr schwer festhalten. Hier die besten Versuche

Wellen 1

Wellen 1

Wellen 2

Wellen 2

Wellen 3

Wellen 3

Während wir auf unserer Terrasse liegen und lesen, kommen die mehr oder weniger possierlichen Tierchen auf eine Stippvisite vorbei

Vieh

Vieh

Echse

Echse

Kreischhöhrnchen

Kreischhöhrnchen

Das war auch schon der Tag. Vor dem Abendessen, stellen wir beide mit Entsetzen fest, daß wir mittlerweile am kompletten Körper knallrot sind. Wir haben uns zwar den ganzen Tag mit Sunblocker, Lichtschutzfaktor 60! eingerieben, aber das wohl nichts.

Zum Abendessen wieder leckeres Reis und Curry, dieses mal mit Chicken. Abendspaziergang am Strand und schlafen.

Ayubowan…stay tuned

Bernd

kein P.S. für Peter, aber für unser Tattoo Studio…unser nächstes Tattoo steht fest. Auybowan in singhalesischer Schrift :)

Welcome to the jungle

Nach dem Aufstehen, beobachten wir einen Touristen beim Bügeln im Meer, oder was auch immer er da tut.

Bügeln

Bügeln

Da, wie wir dachten am Freitag Vollmondtag ist, dies ein Feiertag auf Sri Lanka ist und viele Geschäfte geschlossen haben, wollten wir heute nach dem Frühstück nochmal nach Galle um Briefmarken zu kaufen und ein wenig durch die Läden Galles zu schlendern.

Wie üblich erwartet uns unser Tuk-Tuk Fahrer direkt bei dem Verlassen des Hotels. “Wohin es heute gehen soll”, will er wissen, zu einem Geldautomaten, zur Post und ein wenig shoppen in der City. Oh sagt er, das ist heute schlecht, da heute Vollmondtag ist.

Tja die ganze tolle Planung über Board. Er meint die Post hat vielleicht auf und Geldautomat ja eh. Ansonsten haben eben viele Läden zu und es darf kein Alkohol
ausgeschenkt oder verkauft werden. Dies ist hier an allen Feiertagen so, was wäre der gute deutsche Vatertag mit Alkohohlausschankverbot – Krawalle auf den Straßen :)

Wir machen uns auf den Weg nach Galle, er zeigt uns einen tollen Blick auf den Jungle-Beach und hält beim Geldautomaten, wo wir uns mit Bargeld eindecken.

Jungle-Beach von oben

Jungle-Beach von oben

Auch die Post hat offen, wenigstens der für uns wichtige Teil, der Briefmarkenverkauf ist offen. Wir kaufen unsere Briefmarken, das Stück 25 Rupien. Also schon mal jetzt ein dickes sorry falls ihr die Postkarten nicht bekommt, der Preis ist arg günstig, für eine Postkarte nach Deutschland oder Schweiz. Vielleicht dauert es auch einfach nur ewig bis sie ankommen, aber dann wäre es auch nicht anders als die deutsche Post, nur eben günstiger. Eine Postkarte von Deutschland nach Sri Lanka kostet 125 Rupien – die fliegt dafür sicher First Class.

Da wirklich der Großteil der Läden der Innenstadt geschlossen haben und unsere Koffer eh immer schwerer wurden, beschließen wir uns den Jungle-Beach anzuschauen. Kurz zurück ans Hotel, während Alex die Badeklamotten holt, erzählt mir der Tuk-Tuk Fahrer, daß er auch Mechaniker ist. Er steht auch total auf Bob Marley und hatte mal ein rotes Tuk-Tuk welches mit Boxen und im Bob Marley Look aufgemacht war. Ich bin mir nicht sicher, ob die Farben der Tuk-Tuks eine Bedeutung haben, er hat das rot so stolz erwähnt….es gibt eigentlich auch fast nur grüne, rote und vereinzelt blaue. Vielleicht sind die roten, sowas wie bei uns die Ferraris :)

Dann geht’s zum Jungle-Beach – auf dem Weg dahin treffen wir einen Baby Waran.

Baby Waran

Baby Waran

Er lässt uns an einer Pagode austeigen und erklärt uns den Weg zum Strand. Die Pagode
könnte man besichtigen, wir verzichten aber erst mal, da wir wirklich schon sehr viel Kultur in der ersten Woche gesehen haben und es mittlerweile auch wieder brüllend heiß ist und das Meer ruft. Wir verabreden uns auf eineinhalb Stunden später.

Der Weg zum Strand lässt schon Dschungel Feeling aufkommen.

Weg zum Jungle-Beach 1

Weg zum Jungle-Beach 1

Weg zum Jungle-Beach 2

Weg zum Jungle-Beach 2

Weg zum Jungle-Beach 3

Weg zum Jungle-Beach 3

Wir treffen eine Echse, die sich durch uns nicht weiter stören lässt.

Echse

Echse

Im Gegensatz zum Unawatuna Beach, welcher wohl aus schönster Strand der Welt gelten soll, ist dieser Strand eher nach unserem Geschmack. Es gibt zwar ein kleines
Restaurant und auch ein paar Liegestühle, aber die stören das Gesamtbild nicht so sehr wie beim Unawatuna Beach. Auch sind kaum Touristen, dafür ein paar Einheimische da. Im Wasser liegt ein Glasbodenboot und ein Boot einer Tauchschule. Wir geniesen das Wasser und den leichten Wellengang und baden ein bisschen. Zum trocknen setzen wir uns, im Schatten, an den Rand und beobachten das Treiben am Strand noch etwas.

Jungle Beach

Jungle Beach

Strandleben

Strandleben

Boote Jungle Beach

Boote Jungle Beach

Auf dem Rückweg, noch ein Bild von der Aussicht gemacht.

Schiffsverkehr

Schiffsverkehr

Da noch Zeit ist, besichtigen wir die Pagode und die Dagoba doch noch.

Dagoba

Dagoba

Brav Mütze runter und Schuhe aus und einmal um die Dagoba rum gelaufen. Auch hier gibt es ein Tsunami Denkmal für die 45 Opfer aus dieser Region.

Tsunami Denkmal

Tsunami Denkmal

Von der Pagode hat man eine tolle Aussicht auf Meer und Dschungel

Dschungel und Meer

Dschungel und Meer

Das Nebengebäude, was auch immer das war sieht im vorbei laufen sehr schön aus. Wir nähern uns mal langsam an, da wir nicht sicher sind, ob man da rein soll. Werden jedoch freundich rein gewunken, dürfen auch ein Foto machen und spenden einem alten Mann, der in dem Gebäude sitzt ein paar Rupien.  Als Gegenleistung erhalten wir, süsses Zeug was nach Zucker schmeckt und die Finger färbt.

Nebengebäude Pagode

Nebengebäude Pagode

Da noch immer Zeit ist, setzen wir uns auf eine Bank unter einem Baum in den Schatten. Wir bemerken irgendwann, das dies der Bodhi Baum der Dagoba ist.  Hinter uns versammeln sich ein paar Einheimische und grinsen uns freundlich zu. Wir grinsen brav zurück uns beobachten das Geschehen weiter. Als wir uns dann irgendwann mal in Richtung Treffpunkt aufmachen, sehen wir wie diese nun da hin sitzen um zu meditieren….also nie nie unter einen Bodhi Baum sitzen um sich auszuruhen

Danach geht es wieder ins Hotel um den Rest des Tages mit Lesen, Schwimmen, Essen und Schlafen zu verbringen. Gestern schon war der Wellengang enorm hoch, heute ist
er jedoch noch höher und es macht richtig Spaß in den Wellen zu baden. Auch am Strand merkt man den heutigen Feiertag. Im Gegensatz zu sonst ist der Strand voll

Strand Vollmondfeiertag

Strand Vollmondfeiertag

Ayubowan…stay tuned

Bernd

P.S.
Extra für Peter – kein P.S

Mönche, Zimt und Schildkröten

Heute steht als Highlight des Tages, der Umzug in die Beach Cabana auf dem Programm. Die Koffer haben wir bereits gestern Abend soweit gerichtet. Beim Frühstück meint Renate, daß nachher jemand kommt und sich darum kümmert, daß die Koffer in die Cabana kommen. Wir brauchen uns um nichts kümmern und können den Tag nach Lust und Laune verbringen.

Unser sehr geschäftiger Tuk-Tuk Fahrer hat uns bereits bei seiner ersten Fahrt mit uns, drei Seiten mit Aktivitäten in der näheren Umgebung gezeigt. Darauf war auch der Koggala-See wo es Mangroven, eine Zimt- und eine Mönchinsel gibt. Diese wollten wir eigentlich heute am späten Nachmittag besuchen. Renate hat uns jedoch geraten, aufgrund von Moskitos, dies eher auf den vormittag zu verlegen.

Als wir nach dem Frühstück wieder aus unserem Zimmer und in Richtung Hotelausgang kommen, steht der Tuk-Tuk Fahrer wie gewohnt, winkend auf der anderen Straßenseite und bringt uns zum Kogala-See. Irgendwas redet er immer von einem Gewürzgarten, wo er uns dann auch hinbringt. Der dortige Besitzer Ananda, spricht witzigerweise perfekt deutsch und hat jahrelang in Bad Bellingen gewohnt. Da wir bereits einen Gewürzgarten besichtigt und uns mit Gewürzen eingedeckt haben, verzichten wir auf eine Führung und starten direkt mit der Boot-Safari.

Bootssafari - wieder eines dieser besch.. Touri Bilder...also keine Klagen...

Bootssafari – wieder eines dieser besch.. Touri Bilder…also keine Klagen…

Los geht es auf den wirklich großen See,

Koggala See

Koggala See

vorbei an Mangroven und weißen Vögel :-) .

Mangroven

Mangroven

Vogel

Vogel

Unterwegs treffen wir einen Fischer und Zementtransporter.

Fischer

Fischer

Zementtransporter

Zementtransporter

Auf der Mönchsinsel angekommen, werden wir von einem Baby Waran begrüßt.

Anlegestelle Mönchsinsel

Anlegestelle Mönchsinsel

Baby Waran

Baby Waran

Auf der Insel leben 25 Mönche in einfachen Behausungen.

Mönchhaus

Mönchhaus

Wir besichtigen den dortigen Tempel und das Nebengebäude in dem die Geschichte Buddhas in Wandmalereien bildlich dargestellt ist.

Tempelaufgang mit Ottifaten

Tempelaufgang mit Ottifanten :)

Tempel

Tempel

Nebengebäude

Nebengebäude

Wandmalereien

Wandmalereien

Vor dem Verlassen der Insel, bitten wir einen Mönch noch um ein Foto.

Mönch

Mönch

Weiter geht es zur Zimtinsel, wo 15 Familien leben und vom Zimtanbau und dessen Verarbeitung leben. Wir bekommen jeder einen Zimttee und bekommen die
Herstellung von Zimtstangen und Zimtpulver gezeigt.

Zimtstangen-Produktion

Zimtstangen-Produktion

Zimtmahlerei

Zimtmahlerei

Auch dieser Mann spricht sehr gutes deutsch. Wir kaufen ein Fläschchen Zimtöl, was gegen kalte Hände und Füsse und Kopfschmerzen helfen soll. Zur Probe tupft er uns einen Tropfen auf den Handrücken und die Stirn….also was er sicherlich bewirkt ist,
daß die Stelle optimal durchblutet wird. Es brennt wie Hulle, was aber seiner Aussage nach, nach 7-8 Minuten aufhört. Das macht es dann auch und die Stelle ist eine Zeitlang noch rot, was aber bei unserem Sonnenbrand nicht weiter auffällt. Da wir gerade ganz sicher keine kalten Füsse und Hände haben und auch Kopfschmerzen kein Problem sind, werden wir zum Test der Wirkung wohl bis zur Rückkehr nach Deutschland warten müssen.

Nach dem Besuch der Zimtinsel geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Anlegestelle Boot Safari

Anlegestelle Boot Safari

Während der Rückfahrt erklärt uns der “Kapitän”, daß in dem See auch Barracudas leben, was erklärt wieso keiner in dem See badet.

Auf dem Rückweg machen wir einen  Abstecher zur Sea Turtle Farm & Hatchery in Habaraduwa. Wir bekommen eine Führung in der es Brutstätten, Babyschildkröten, sowie verletzte und kranke Tiere zu sehen gibt.

Brutstätte Schildkrötenfarm

Brutstätte Schildkrötenfarm

Babyschildkröten

Babyschildkröten

verletzte Schildkröte

verletzte Schildkröte

Unterwasser 1

Unterwasser 1

Unterwasser 2

Unterwasser 2

Für 25USD kann man ein paar Schildkrötenbabys am Strand aussetzen, so daß diese ins Meer können. Dies ist uns aber der Spass dann doch nicht wert.

Danach geht es ins Hotel, wo wir nach dem Mittagessen unsere Cabana beziehen können.

Cabana Nummer 1

Cabana Nummer 1

Cabana innen

Cabana innen

Nach dem alles verstaut ist gehen wir an den Strand und machen ein paar Bilder von dem heute fast menschenleeren Strand

Kokosnuss am Strand

Kokosnuss am Strand

unser Badestrand

unser Badestrand

Den Rest des Tages verbringen wir auf der traumhaften Terrasse unserer Cabana mit Lesen, Blog schreiben und veröffentlichen.

Terrasse Cabana

Terrasse Cabana

Zum Abendessen Reis und Curry diesmal die vegetarische Variante.

Strandspaziergang, Lesen und Schlafen.

Ayubowan…stay tuned

Bernd

P.S.
Extra für Peter unsere Koffer haben den Umzug gut überstanden!

Hunde, Palmenputzer und Geschichte

Auf der Rückfahrt von Unawatuna Beach haben wir mit unserem Tuk-Tuk Fahrer abgemacht, daß wir heute im Laufe des Vormittags nach Galle Fort wollen. Alles unkompliziert, wir haben seine Handy Nummer – aber er wartet meistens eh direkt vor dem Hotelausgang.

Der heutige Barfußlauf am Strand fällt leider sehr kurz aus. Gestört von drei Hunden, welche Jogger hier nicht so wirklich kennen und denken, daß ich spielen will, beende ich leicht gefrustet meinen Lauf und “rette” mich ins Meer.

Kurzer BarfusslaufIm Gegensatz zu Deutschland, wo hinter frei laufenden Hunden die mit Joggern spielen wollen, meist ein keuchendes Frauchen oder Herrchen gelaufen kommt, um die Hunde an die Leine zu nehmen, ist hier nicht eine  Menschenseele zu sehen. Ich glaube es gibt hier auch keine Hundeleinen. Also wate ich durch das Meer wieder zurück in Richtung Hotel, wo Alex mir mit dem Badezeug entgegen kommt.

Wenn man nicht joggt, verlieren die Hunde schnell das Interesse. Wir schwimmen eine Runde im indischen Ozean und dann geht es zur Stärkung für den Tag zum Frühstück. Mittlerweile habe ich mich echt den morgentlichen Tee mit Milch gewöhnt und muss sagen es ist richtig schmackhaft.

Im Gegensatz zu sonst, stehen noch keine Sonnenliegen im Palmengarten. Der Kellner meint, daß hier gleich ein Palmenkletter seinen Job nachgeht und die Palmen hoch klettert, um diese “aus zu putzen”. Sicherlich gibt es dafür einen tollen Fachbegriff, da ich aber kein Gärnter bin, muss es so reichen. Mit einem langen Seil um die Füsse kletter er
die Palmen hoch, als wäre das nichts.

Aufstieg zur Palme

Aufstieg zur Palme

Bei der Arbeit

Bei der Arbeit

Als wir das Hoteltor zur Straße öffnen, steht auch schon fröhlich winkend unser Tuk-Tuk Fahrer auf der anderen Straßenseite.

Tuk Tuk Fahrer

Tuk Tuk Fahrer

Nach dem er gestern 200 Rupien Trinkgeld bekommen hat, ist der heutige Preis nach Galle mit 600 Rupien angemessen. Auf dem Weg dahin zeigt er uns noch von der Strasse aus den Dschungel Beach – hier kann man wohl toll schnorcheln. Nun nichts für uns, aber der Strand sieht von der Strasse aus, richtig toll aus.

So eine Fahrt im Tuk-Tuk ist wirklich immer ein Erlebnis, man fühlt sich irgendwie mittendrin, nicht so wie im Auto, wenn man hinter Glasscheiben sitzt.
Wir fahren am Fisch-, Gemüse- und Obstmarkt vorbei.

Fischer beim Netz einholen

Fischer beim Netz einholen

Fischmarkt Galle

Fischmarkt Galle

Auch sehen wir das eigentliche “Einkaufsviertel” von Galle, in dem es Supermärkte und normale “Cheap-Shops” wie unser Tuk-Tuk Fahrer meint gibt. Am Uhrenturm setzt er uns ab und meint, wir sollen ihn anrufen, wenn er uns holen soll.

Uhrenturm Galle Fort

Uhrenturm Galle Fort

Er erklärt uns kurz wie man am besten läuft und los gehts. Das Fort ist ein altes holländische Fort. Auf dem alten Schutzwall, kann man das alte Fort einmal umrunden, was wir dann auch tun. Es ist zwar wie immer sonnig und heiß, aber oben auf dem Schutzwall geht ein schöner frischer Wind.

Schutzwall Galle Fort

Schutzwall Galle Fort

Einmal umrundet, beschließen wir ein wenig durch die Altstadt zu schlendern.

Schutzwall und Altstadt

Schutzwall und Altstadt

Erstmal mit frischen kaltem Wasser und irgendeiner Art Pizzafladen, aus einem Laden eindecken. Der Ladenbesitzer, ein symphatischer alter Mann, welche vielleicht noch die Erbauung des Forts miterlebt hat, bekommt von uns 80 Rupien Trinkgeld, was ihn sehr erfreut und er uns ein langes Leben wünscht.

Der Pizzafladen war kalt, aber sehr lecker und natürlich auch scharf, anders geht auf Sri Lanka nicht. Im Schatten eines Feigenbaumes, erneuern wir unseren Sonnenschutz

Feigenbaum

Feigenbaum

 

Zur Orientierung halten wir kurz, an einem Stadtplan – ein Fehler, da hier viele Touristen unterwegs sind, versucht sich natürlich ein Guide uns anzuschließen. Wir machen aber einen Fehler meist, nur einmal und das haben wir auf Sigiriya bereits erledigt. Der hier ist aber richtig hartnäckig und läuft uns, trotz daß wir ihm mitgeteilt haben, daß wir keinen Guide wollen nach und meint er will uns nur was zeigen, es liegt eh auf seinem Weg nach Hause. Kein schlechter Trick eigentlich :) Alex erklärt ihm nett, daß wir wirklich keinen Guide brauchen und es unser Urlaub ist und wir Zeit miteinander alleine verbringen wollen. Ob er da geschnallt hat, daß wir schwul sind und deswegen weg war, ist egal, wir sind in los und haben unsere Ruhe.

Wir besichtigen noch eine Kirche und machen uns dann wieder auf dem Weg zum Uhrenturm.

Kirche

Kirche

Kirche innen

Kirche innen

Schnell dem Tuk-Tuk Fahrer angerufen, welcher 20 Minuten später da ist und uns wieder in Richtung Hotel bringt. Wir halten an einem Supermarkt, da wir uns dringend mit Sonnencreme und Aftersun eindecken müssen. Wir haben zwar noch Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 vom Lidl, aber die absoluter Schrott, zieht überhaupt nicht ein und nach dem eincremen ist man weiss. Also neue gekauft und Aloe Vera Gel, da man hier Aftersun nicht kennt. Ich kaufe mir noch ein Teigdings, was sogar noch war ist und wie sich herausstellt sogar sehr lecker und scharf ist. Laut Reiseführer handelt es sich dabei wohl um Masala Thosai – ein Teigfladen mit würziger (eher scharfer) Gemüsefüllung.

Wieder im Hotel angekommen, hat der Palmenschneider ganze Arbeit verrichtet und es liegen überall Palmwedel auf dem Rasen rum. So ein Palmwedel, ist ganz schön impossant, wenn man den mal direkt auf dem Boden vor einem sieht. Da mit Liegen im Palmengarten logischerweise noch nichts ist, verziehen wir uns auf unseren Balkon und lesen.

Vor dem Mittagessen geht es eine Runde schwimmen. Auf dem Rückweg sehen wir auf einmal vor unserem Hotel im Meer wie eine Schildkröte den Kopf aus dem Wasser hebt. Erstaunlich und toll, wir bleiben mindestens eine halbe Stunde da stehen und beobachten noch viele Schildkröten beim schwimmen und auftauchen. Leider haben wir die Kamera nicht dabei, aber es geht auch zu schnell um dies fotografisch fest zu halten.

Nach dem Mittagessen verbringen wir den Rest des Tages, bis zum Abendessen mit Lesen und Baden. Zum Abendessen essen wir Reis und Curry, nachdem wir gestern Fisch dazu hatten, bestellen wir heute Chicken. Wie auch schon gestern, zwar scharf aber saulecker.

Nach der obigatorischen Abendrunde am Strand, begleitet von zwei Hunden, geht es ans Koffer packen, da morgen der Umzug in die Cabana ansteht.

Ayubowan…stay tuned

Bernd

P.S.
Extra für Peter – siehe oben